Zusammenspiel von Mensch und Hund
Rasanz und Harmonie

Münster-Angelmodde -

Agilityturnier des Hundesportvereins Münster stieß auf große Resonanz.

Montag, 19.08.2019, 08:00 Uhr aktualisiert: 20.08.2019, 17:06 Uhr
Besser als bei einem Agilityturnier kann das Zusammenspiel von Mensch und Hund kaum demonstriert werden.
Besser als bei einem Agilityturnier kann das Zusammenspiel von Mensch und Hund kaum demonstriert werden. Foto: hk

„Nein, ich bin nicht mehr aufgeregt“, sagte Nadine Verkerk , die aus dem niedersächsischen Twist angereist war, um an dem Agilityturnier am Alten Postweg teilzunehmen. „Wenn ich aufgeregt bin, geht es nicht“, beschrieb sie das Zusammenspiel von Mensch und Hund. Hunde merken sehr wohl, ob die Kommunikation klappt und sie dem Menschen blindlings vertrauen können. Nadine Verkerk ist trotz ihrer jungen Jahre ein alter Hase, nahm bereits an vielen landesweiten Turnieren teil. Auch an dem Wochenende ließ sie der Sheltie Smaug nicht im Stich.

Nicht leicht zu stemmen ist so ein Turnier für die münsterischen Hundefreunde. Neben der umfangreichen Organisation ist auch vieles im Vorfeld zu berücksichtigen. So wurde die Prüfungsordnung vor zwei Jahren den Anforderungen angepasst. „Der Tunnel musste neu gestaltet werden, auch der rahmenlose Reifen“, sagte die Obfrau für den Agilitysport, Angelika Hertiger. Sie selbst trat bei den Prüfungen mit ihrem Kromfohrländer bei den Medium-Prüfungen an.

Eine mittlere Rasse, die aussieht wie ein hochbeiniger Pearson-Terrier. Die mittelgroßen Rassen müssen Hindernisse bis zu 40 cm überwinden, die kleineren Hunde übersprangen 30, die größeren 60 Zentimeter.

Hund und Mensch gingen in vier Leistungsklassen an den Start. Die Anfänger bewältigten den Parcours ohne Slalom, Wippe und Reifen. Bei den höheren Klassen spielt die Führtechnik eine besondere Rolle, die Kommunikation zwischen Mensch und Hund wiedergibt. Bei dem Tempo, das die Hunde vorlegen, kein leichtes Unterfangen. Hier zählt, wie bei dem Pferdesport, die Zahl der Hindernisfehler und die Zeit. Und wenn es schief geht, scheidet das Team nach dreimaligem Verweigern aus.

Nicht so bei Alissa Fischer aus Hiddenhausen, die mit ihrem Mischling „Life“ ganz rasant in einer Rekordgeschwindigkeit von 36,13 Sekunden über die 21 Hindernisse nur so dahin rauschte – ein idealer Sport für Mensch und Hund.

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