Langjährige Ratsherren treten 2020 nicht mehr zur Wahl an
Buddenbäumer und Beitelhoff scheiden aus

Münster-Südost -

Bis zur nordrhein-westfälischen Kommunalwahl am 13. September 2020 ist es noch etwas hin. Mit einem Paukenschlag beginnt bereits jetzt in Münster-Südost der Vorwahlkampf: Zwei langjährige Ratsherren aus dem Bezirk werden nicht wieder antreten. Sowohl Heinz-Georg Buddenbäumer (Angelmodde) als auch Horst Karl Beitelhoff (Wolbeck) bestätigten auf Anfrage unserer Zeitung, nicht mehr zu kandidieren.

Dienstag, 12.11.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 12.11.2019, 16:57 Uhr
Horst Karl Beitelhoff.
Horst Karl Beitelhoff. Foto: isa

Schon vor einem Jahr trat Heinz-Georg Buddenbäumer kürzer. Der heute 66-Jährige gab seine Funktionen als Vorsitzender des Bau- und Umweltausschusses sowie als Fachsprecher der CDU-Fraktion für Umwelt, Klimaschutz und Bauwesen auf. „Aus gesundheitlichen Gründen“, wie der Landwirt erklärt. Buddenbäumer war bereits 1984 Mitglied in der Bezirksvertretung Südost. In jüngster Vergangenheit erkrankte er mehrfach schwer. „Politische Leidenschaft“ präge ihn bis heute, betont der Ratsherr. Er könne sich jedoch „nicht mehr mit der notwendigen Kraft“ einsetzen.

Auch der Wolbecker Horst Karl Beitelhoff wird nicht wieder für den Rat kandidieren. Bei ihm stehen berufliche Gründe im Vordergrund. Der 54-jährige Geschäftsmann ist dabei, seinen Betrieb für Eier- und Geflügelprodukte deutlich zu vergrößern und den Standort zu verlegen. „Es fällt mir sehr schwer, aber 80 bis 100 Stunden monatlich für die Politik sind neben der Arbeit nicht drin“, bedauert er. Auch er habe bereits einen „gesundheitlichen Warnschuss“ bekommen und müsse nun „Vernunft walten lassen“. Beitelhoff würde sich gerne für die Bezirksvertretung engagieren und stünde als sachkundiger Bürger im Planungsausschuss bereit. Beide CDU-Ratsherren gehen davon aus, dass es Nachfolge-Kandidaten in ihren Stadtteilen geben wird.

Andreas Nicklas ( CDU , Gremmendorf) und Mathias Kersting (SPD, Gremmendorf) bleiben 2020 „im Rennen“. Auch Marius Herwig (SPD) wird kandidieren, allerdings nicht mehr für Wolbeck, da er seinen Wohnsitz ins Geistviertel verlegt hat.

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