Besinnlicher Adventsabend im Gallitzin-Haus
Volkstümliche Lieder

Münster-Angelmodde -

Gemütlich und besinnlich war der Liederabend im Gallitzin-Haus der Heimatfreunde. Jeder Teilnehmer der kleinen Runde trug seinen Teil zum Gelingen der adventlichen Stimmung bei.

Mittwoch, 11.12.2019, 00:00 Uhr aktualisiert: 15.12.2019, 18:10 Uhr
Lieder und Geschichten zum Advent gab es in gemütlicher Runde mit den Heimatfreunden.
Lieder und Geschichten zum Advent gab es in gemütlicher Runde mit den Heimatfreunden. Foto: hk

Vorgetragen wurden zum Beispiel die heitere Weihnachtsgeschichte „Die Geschichte vom Weihnachtsbraten“ von Margret Rettich oder der „Monolog eines Kellners“ von Heinrich Böll . Nachdenklich stimmte die Geschichte von Erich Kästner: Mit „Chemisch gereinigt“ reagierte der Autor auf die sozialen Spannungen in der Weimarer Republik. „Morgen kommt der Weihnachtsmann, allerdings nur nebenan“ hieß es in dem 1928 verfassten Gedicht.

Den Abend aufgelockert hatte das Organisationsteam mit bekannten und weniger bekannten Weihnachtsliedern. Lehrreich waren auch die Beschreibungen zur Herkunft der Lieder, die das Team zusammengestellt hatte. Das schlesische Weihnachtslied „Was soll das bedeuten“ entstammt demnach volkstümlichen Hirtenspielen und wurde in der Nähe von Oppeln aufgezeichnet.

Musikalisch begleitet hatten Werner Nolting, Monika Malwitz, Engelbert Honkomp und Wolfgang Echelmeyer den Abend.

Dass noch bis in die 1950er Jahre am 1. Weihnachtstag nach der Messe das Christkind bescherte, dürfte weniger bekannt sein. Ursprünglich verdrängte Martin Luthers Christkind den Nikolaus, der früher am 6. Dezember mit seinen Gaben die Kinder beglückt hatte.

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