Treffpunkt Waldsiedlung feiert in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag
Skepsis vor neuem Baugebiet

Münster-Angelmodde -

Vom Heiligen Nikolaus bis zu sozialen Problemen reichte das Themenspektrum bei der Mitgliederversammlung des Treffpunkt Waldsiedlung am Montagabend.

Dienstag, 03.03.2020, 17:12 Uhr aktualisiert: 06.03.2020, 18:00 Uhr
Der Vorstand mit (v.l.): Dr. Ömer Lütfi Yavuz, Herbert Baczewski, Fetjan Al Saedi, Anna-Maria Ittermann, dem neuem zweiten Vorsitzenden Norbert Frings sowie Heinz Brandt.
Der Vorstand mit (v.l.): Dr. Ömer Lütfi Yavuz, Herbert Baczewski, Fetjan Al Saedi, Anna-Maria Ittermann, dem neuem zweiten Vorsitzenden Norbert Frings sowie Heinz Brandt. Foto: anh

Die vielen Angebote vom Nähen bis zum Sport für junge Männer laufen weiter, berichtete die Vorsitzende Anna-Maria Ittermann . Sehr beliebt ist weiter auch das Nikolaus-Fest. Der Verein konnte dem Wunsch nach einem „echten Nikolaus“ gerecht werden – zur Freude von Kindern und Eltern. „Wir danken dem Nikolaus“, sagte Ittermann.

Unangenehm aufgefallen sind in Wolbeck einige Jugendliche aus Wolbeck und aus Angelmodde-West, berichtete Ittermann. Ein Netzwerk bestehend aus Polizei, Schulen, Jugendamt und Sozialamt sei gegründet worden. Leider sei der Treffpunkt Waldsiedlung nicht einbezogen worden – dabei könne man durch vorhandene Kontakte zum sozialen Umfeld einiger Personen womöglich hilfreich sein. „Wir kennen viele und fast alle, könnten mit Familien sprechen.“

Wenig hält Ittermann von Plänen für eine neue Wohnsiedlung südlich der Hiltruper Straße. Man laufe Gefahr, hier einen neuen sozialen Brennpunkt zu schaffen.

Zuviel Geld in der Kasse musste Kassierer Dr. Ömer Lütfi Yavuz konstatieren; er wie auch die Kassenprüfer Udo Lauterbach und Jürgen Brakowsky vermuten ein technisches Problem mit der Tabellenkalkulation. Der Vorstand wurde vorläufig entlastet; das Problem soll kurzfristig erforscht werden. Der Verein hat 305 Mitglieder.

Zügig verliefen die Vorstandswahlen. Ittermann wurde vorgeschlagen, erklärte sich bereit, aber mit dem warnenden Hinweis, es müsse eine Alternative nachrücken – „wie ich vergangenes Jahr auch schon sagte“. Einstimmig wurde sie gewählt. Ebenso Norbert Frings, der wie vor einigen Jahren schon einmal zweiter Vorsitzender wurde. Die im Verein vielfältig aktive Angelika Khellaf kandidierte nach zwei Jahren als zweite Vorsitzende nicht erneut. Dr. Ömer Lütfi Yavuz wurde einstimmig zum Kassierer gewählt. Beisitzer sind Heinz Brandt, Herbert Baczewski und Fitjan Al Saedi.

Der Verein wird sich an der „Woche gegen Rassismus“ am 23. März in der Eichendorff-Schule beteiligen, wo unter anderem ein besonderes Konzert zu hören sein wird. Bei der Aktion „Sauberes Münster“ ist man dabei – es dürften gern mehr Männer teilnehmen, hieß es. Am Karfreitag lädt man in die Räume des Treffpunkts am Bonnenkamp 73 zum Struwenessen ein. Zum 20. Geburtstags des Vereins gibt es am 29. August ein Straßenfest.

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