Stadt Münster plant drei Diskussionsveranstaltungen
Wohin steuert der Stadtteil Angelmodde?

Münster-Angelmodde -

Das neue York-Quartier sorgt dafür, dass Gremmendorfs Entwicklung in aller Munde ist. Wolbeck wächst in alle Richtungen, über die erhoffte Ortskerngestaltung wird zum Teil lebhaft diskutiert. Doch was ist mit dem Stadtteil zwischen Gremmendorf und Wolbeck – was ist mit Angelmodde?

Donnerstag, 13.08.2020, 16:44 Uhr
Quo vadis Angelmodde?
Quo vadis Angelmodde? Foto: mlü

Obwohl in absehbarer Zeit neue Baugebiete zum Beispiel an der Hiltruper Straße sowie auf dem Betriebsgelände der Westfalen AG entstehen, wird kaum darüber gesprochen, wohin der Ortsteil als Ganzes steuert, zum Beispiel bei der Infrastruktur. Jetzt stellt die Stadt Münster ein Stadtteilentwicklungskonzept in Aussicht.

Vorher sind jedoch noch Handorf, Gelmer, Mariendorf und Sudmühle an der Reihe und anschließend im ersten Quartal 2021 der Ortsteil Hiltrup-Ost. Dann soll es mit voraussichtlich drei öffentliche Veranstaltungen zur Beteiligung der Angelmodder Bürgerschaft losgehen.

„Ein Wunsch geht in Erfüllung“, schreibt die CDU in einer ersten Stellungnahme. Sie habe bereits 2013 ein solches Gesamtkonzept für den Ortsteil gefordert. 2018 wurde die Verwaltung schließlich vom Ausschuss für Stadtplanung damit beauftragt.

„So weit im Südosten Münsters gestreut ist Angelmodde, dass es nicht einmal in der Verwaltung immer klar ist, ob man für Angelmodde, Gremmendorf oder Wolbeck plant“, freut sich der Fraktionsvorsitzende in der Bezirksvertretung Südost, Franz-Josef Ruwe darüber, dass der Stadtteil sichtbarer wird. Gut sei, dass dieses Konzept jetzt mit der breiten Beteiligung der Bürgerschaft erarbeitet werden soll. „Dass heißt natürlich, dass auch recht unterschiedliche, teilweise auch einander ausschließende Vorstellungen an Verwaltung und politische Entscheidungsträger herangetragen werden,“ berichtet Heinz-Georg Buddenbäumer aus langjähriger Erfahrung als BV-Mitglied und Ratsherr. „Wichtig ist es darum, dass im Planungsverfahren miteinander ins Gespräch kommen“, ergänzt der Ratskandidat Dr. Michael Klenner.

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