Kommunalwahl 2020 in NRW: Kandidaten für das Amt des Bezirksbürgermeisters in Südost
Peter Bensmann: Neue Ortsmitte gestalten

Münster-Südost -

Bei der Kommunalwahl am 13. September wird auch eine neue Bezirksvertretung gewählt. An deren Spitze steht der Bezirksbürgermeister oder die Bezirksbürgermeisterin. Fest steht, dass es in Münsters Südosten einen neuen Amtsinhaber geben wird. Wir stellen beide Kandidaten vor: Sabine Metzler (SPD) und Peter Bensmann (CDU).

Freitag, 14.08.2020, 15:30 Uhr
Peter Bensmann ist geschäftsführender Gesellschafter des Hansekuranz Kontors in Münster. Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne.
Peter Bensmann ist geschäftsführender Gesellschafter des Hansekuranz Kontors in Münster. Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne. Foto: isa

Peter Bensmann lebt seit den 1990er Jahren in Gremmendorf, politische Erfahrung hat er bereits viele Jahre gesammelt: Schon von 2009 bis 2014 war der Christdemokrat Mitglied der Bezirksvertretung Südost, wo er als Fraktionsvorsitzender fungierte. Danach folgte eine sechsjährige Pause, nun nimmt der 56-Jährige „erneut Anlauf“, wie er sagt. Sein Hauptanliegen: „Den Bürgern und Bürgerinnen die Lokalpolitik näher bringen“.

Peter Bensmann ist seit Wochen im Wahlkampfmodus und sucht – auch in den sozialen Netzwerken – den Kontakt zu den Bürgern und Bürgerinnen. Er sagt über sich selbst, er würde wirklich alle Themen ernst nehmen, „auch wenn mich eine Fünfjährige fragt, wann die Schaukel auf ihrem Spielplatz repariert wird“.

Wenn er Bezirksbürgermeister wird, will er – zusätzlich – eine Online-Sprechstunde einrichten. Diese Methode sei moderner und flexibler als die bisher üblichen persönlichen, an feste Zeiten und Orte gebundenen Sprechstunden.

Ein besonderes Augenmerk legt der Gremmendorfer auf die Konversion, liegt das Gelände der York-Kaserne doch „quasi vor seiner Haustür“. In dem dort entstehenden neuen Quartier mit rund 1800 Wohneinheiten will er sich unter anderem für seniorengerechte Wohnungen und für eine neue stationäre Pflegeeinrichtung einsetzen. „Gremmendorf könnte gut ein Altenheim gebrauchen“, betont er. Eine „neue Mitte“ soll wie eine „Plaza“ kommunikative Funktion haben. Bensmann wünscht sich dort etwa eine Eisdiele und einen Biergarten. Zudem will der Politiker, der bereits zahlreiche Gespräche mit Gremmendorfer Kaufleuten führte, die bestehende „Einkaufsmeile“ am Albersloher Weg mit der neuen Mitte „auf der anderen Straßenseite“ verbinden.

Aber es gehe ihm nicht nur um Gremmendorf, versichert der Christdemokrat. Sein Motto laute: „Wir in Südost“. Er wolle Bezirksbürgermeister für alle sein, betont Bensmann. Auch Wolbeckern und Angelmoddern könne etwa ein Ausbau des Albersloher Weges nützen. Genau wie die „notwendige Reaktivierung der WLE“. Die Züge müssten leise sein und möglichst schnell auf Wasserstoff-Basis funktionieren, fordert er.

Für alle Stadtteile in Südost wünscht er sich ausreichend Sportflächen: „Der Bedarf ist enorm.“

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