Laurenz E. Kirchner: Vom Maler zum Autor
Mit dem Debüt auf der Buchmesse

Münster-Angelmodde -

Der Corona-Lockdown hat viele Menschen zum Nichtstun verurteilt. Das öffentliche Leben, vor allem aber das kulturelle Leben kam völlig zum Erliegen. Der Künstler Laurenz E. Kirchner nutzte diese Zeit, um sich einen Herzenswunsch zu erfüllen: Sein erstes (Kunst-)Buch zu veröffentlichen. Mit 62. Titel: „BodenNullpunkt“. Und diese Woche hat es der agenda Verlag aus Münster auch auf der (digitalen) Frankfurter Buchmesse vorgestellt. In der Themenwelt „Literatur und Sachbuch“. Kirchner hat Wurzeln in Angelmodde.

Mittwoch, 14.10.2020, 15:56 Uhr aktualisiert: 16.10.2020, 10:36 Uhr
Buchdebüt mit 62: Laurenz E. Kirchner hat viele Jahre seines Lebens in Angelmodde gelebt und gearbeitet.  Foto: Thomas M. Weber/WebRock-Foto.de
Buchdebüt mit 62: Laurenz E. Kirchner hat viele Jahre seines Lebens in Angelmodde gelebt und gearbeitet. Foto: Thomas M. Weber/WebRock-Foto.de

Auf der noch bis Sonntag (18. Oktober) laufenden (digitalen) Frankfurter Buchmesse wird auch ein Buch-Debüt aus der Region vorgestellt: „BodenNullpunkt“ von Laurenz E. Kirchner .     

17 Jahre lebte und wirkte der Zeichner, Bildhauer und Aktionskünstler in Angelmodde. Schon damals wollte er immer ein Buch machen. „Aber erst durch den Corona-Lockdown hatte ich die Zeit innezuhalten. Nicht nur wegen Syrien, Trump, Kim Jong-un und Bergkarabach wollte ich wissen, warum sich die Menschen so gerne bekriegen, gerade auch während der Corona-Krise“, sagt Kirchner im Gespräch mit dieser Zeitung.

Für sein Buch „BodenNullpunkt“ entstanden 55 grafische Zeichnungen, mal nachdenklich, mal satirisch, die zeitlich zwischen dem Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) und dem Sommer 2020 angesiedelt sind.  

Laurenz E. Kirchner hatte lange Zeit sein Atelier am Erlenbusch. Auch im Gallitzinhaus stellte er aus. Nun plant er auch szenische Lesungen mit Live-Zeichnen: „Gerne auch in Angelmodde, Wolbeck oder Hiltrup – meiner alten Heimat.“

Dass sein Buch „BodenNullpunkt“ auf der Frankfurter Buchmesse dabei ist freut ihn sehr. „Ich möchte damit Geschichte erlebbarer machen, die Menschen aus der Komfortzone holen und für mehr Frieden untereinander werben.“

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