Die CDU Südost legte in der konstituierenden Sitzung die Funktionen in der künftigen BV fest
Alf Rüdiger Kaßenbrock wird neuer Fraktions-Chef

Münster-Südost -

Am Donnerstag (22. Oktober) fand die konstituierende Sitzung der Christdemokraten statt und „die CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung (BV) Südost präsentiert sich motiviert und voll handlungsfähig“, erklärt Peter Bensmann. Der Spitzenkandidat der Christdemokraten in Münster-Südost hat beste Chancen, bei der ersten Sitzung der BV am 10. November zum neuen Bezirksbürgermeister gewählt zu werden. Bei der Sitzung ging es darum, die Funktionen in der künftigen BV zu bestimmen und erste Pflöcke für die politische Marschrichtung einzuschlagen

Freitag, 23.10.2020, 18:59 Uhr
Die CDU startet mit Schwung in die Amtsperiode (v.l.): Frank Sölken, Alf Rüdiger Kaßenbrock, Kalle Beitelhoff, Papatya Sommer, Oscar Lass, Peter Bensmann, Magdalena Fuest-Wenner, Jens Uwe Linke
Die CDU startet mit Schwung in die Amtsperiode (v.l.): Frank Sölken, Alf Rüdiger Kaßenbrock, Kalle Beitelhoff, Papatya Sommer, Oscar Lass, Peter Bensmann, Magdalena Fuest-Wenner, Jens Uwe Linke Foto: CDU

 

Zum Fraktionsvorsitzenden wurde Alf Rüdiger Kaßenbrock bestimmt, der in der vergangenen Wahlperiode bereits stellvertretender Fraktionsvorsitzender war. Daher verfüge er über einige Erfahrung, betonte Bensmann . „Und vor allem über die Kontakte zu den Parteien der demokratischen Mitte.“

Dass Peter Bensmann als Kandidat für das Amt des Bezirksbürgermeisters benannt wurde, stand schon zu Beginn des Wahlkampfes fest. Erfreut zeigte sich die CDU-Fraktion, dass auch auf dieser Ebene „eine gute Kooperation mit SPD , Grünen und FDP zu erwarten ist“.

Wie berichtet, hatten sowohl SPD als auch Grüne in Aussicht gestellt, die Wahl Bensmanns als Bezirksbürgermeister zu unterstützen. So soll verhindert werden, dass aufgrund einer möglichen Pattsituation in der BV die AfD als entscheidendes „Zünglein an der Waage“ fungiert.

„Die politischen Entscheidungen – nicht nur – in Münsters Südosten werden immer wieder als Kompromisse zwischen den Parteien transparent ausgehandelt werden müssen“, erteilte Bensmann allen Versprechungen eine Absage, die vorgaukeln, dass man durch die Radikalisierung an den Rändern des Parteienspektrums schnelle und tragfähige Lösungen finden kann.

„Wir empfinden es nicht als Zeichen der Schwäche, wenn andere Parteien unseren Vorstellungen auch einmal eine sachbezogene Alternative entgegensetzen,“ erläutert auch Alf Rüdiger Kaßenbrock den Anspruch der CDU auf eine unaufgeregte und demokratische Politik. Konkrete Einzelfragen standen natürlich noch nicht auf dem Programm der konstituierenden Sitzung, und so war man froh, auch einmal bewusst Zeit für die Grundzüge der Arbeit in der BV zu haben.

„Der Versuch, ideologische Grabenkämpfe zu führen, wird auch in der neuen BV scheitern,“ betonte Horst Karl Beitelhoff. „Die Bürgerinnen und Bürger haben einen Anspruch darauf, dass die BV sich mit den vor Ort wichtigen Vorhaben befasst.“

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