Pächter will endlich neues Konzept für Werse-Gaststätte „Strandhof“ umsetzen
„Wir stehen in den Startlöchern“

Münster-Angelmodde -

Der Strandhof ist ein beliebtes Ausflugslokal an der Werse. Der neue Pächter legte die Gaststätte mit dem benachbarten Canu-Camp zusammen und wollte mit Biergarten und vielen neuen Ideen durchstarten. Doch bereits zweimal wurde er durch die Corona-Krise ausgebremst. Aber er gibt nicht auf.

Mittwoch, 06.01.2021, 15:36 Uhr aktualisiert: 06.01.2021, 17:42 Uhr
Silke und Bernd Laukötter haben für die beliebte Werse-Gaststätte „Strandhof“
Silke und Bernd Laukötter haben für die beliebte Werse-Gaststätte „Strandhof“ Foto: mlü

CoCorona-Krise und Lockdown machen vielen Gaststätten zu schaffen. Besonders aber denen, die gerade mit einem neuen Konzept starten wollten. So wie der idyllisch an der Werse gelegene „Strandhof“. Inhaber Bernd Laukötter hatte den Betrieb erst kürzlich völlig „umgekrempelt“, bevor er durch die Folgen der Pandemie mehrfach ausgebremst wurde .Nun hofft er darauf, sobald wie möglich wieder durchstarten zu können.

Laukötter hatte Anfang 2019 die Pacht der Traditionsgaststätte an der Homannstraße übernommen. Schon seit 2014 betreibt er das benachbarte „Canu Camp“, das Familien und Sportbegeisterten Wassersport im Grünen bietet. Der gelernte Veranstaltungskaufmann führte beide Unternehmen zum „Canu Camp Münster“ zusammen und erarbeitete gemeinsam mit seiner Schwester Silke Laukötter ein völlig neues Programm: „Weg vom klassischen Restaurant hin zur Ausflugsgastronomie mit Café und Biergarten“, lautete die Devise.

„Dabei richteten wir uns nach den Wünschen der Gäste, die nach dem Paddeln oder einer Radtour eher für Kuchen und kleine Snacks plädierten“, so Silke Laukötter, die die Standortleitung des Canu Camp Münster inne hat.

Daneben gab es besondere Angebote für Familien und Gruppen, die Räumlichkeiten konnten für Familien- oder Betriebsfeiern gemietet werden, es gab Frühstücksbuffets mit Spielangeboten für Kinder.

Als es nach umfangreichen Umbauarbeiten und einer Pause in den Wintermonaten im Frühling 2020 dann wieder richtig losgehen sollte, kam der erste Lockdown. „Dabei hatten wir schon so viele Ideen umgesetzt“, so Silke Laukötter. Der Außenbereich war verschönert, ein großer Biergarten mit Sandfläche angelegt worden. Inzwischen wurde auch die Kegelbahn wieder in Stand gesetzt, direkt daneben kann eine Indoor-Eisstockbahn gemietet werden. Dies alles war natürlich mit Kosten verbunden.

Erst ab Mai 2020 konnten wieder Gäste bewirtet werden. Und die Geschwister planten schon fleißig für den Advent: Ein kleiner Weihnachtsmarkt an der Werse mit Christbaumverkauf, Bratwurststand, Glühwein und mehr wurde vorbereitet.

Bekanntlich machte der zweite Lockdown auch diese Pläne zunichte. Aber Silke und Bernd Laukötter geben nicht auf. Immerhin war der Weihnachtsbaumverkauf realisierbar.

„Der lief richtig gut“, bedanken sich die Geschwister bei den Kunden. Jetzt hoffen sie auf eine Besserung der Pandemie-Situation und „dass wir endlich richtig loslegen können“. Silke Laukötter: „Wir stehen in den Startlöchern.“

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