Heimatfreunde Angelmodde haben viele Pläne für das neue Jahr
„Wollen einen Treffpunkt schaffen“

Münster-Angelmodde -

Die Heimatfreunde wollen einen neuen Stadtteil-Treffpunkt schaffen. Außerdem weiten sie ihr Programm aus.

Freitag, 15.01.2021, 17:58 Uhr aktualisiert: 19.01.2021, 16:18 Uhr
Der Vorstand der Heimatfreunde vor dem Gallitzin-Haus – und vor der Corona-Pandemie (v.l.): Dr. Wolfgang Echelmeyer, Dr. Karl-Josef Plaßmann, Ludwig Mädel, Engelbert Honkomp, Ernst-Peter Rumphorst, Ada Mädel, Dr. Margit Lass, Dieter Fischer
Der Vorstand der Heimatfreunde vor dem Gallitzin-Haus – und vor der Corona-Pandemie (v.l.): Dr. Wolfgang Echelmeyer, Dr. Karl-Josef Plaßmann, Ludwig Mädel, Engelbert Honkomp, Ernst-Peter Rumphorst, Ada Mädel, Dr. Margit Lass, Dieter Fischer Foto: Heimatfreunde

„Unser Hauptziel ist es, einen neuen Treffpunkt für Angelmodde zu schaffen“. Dies erklärt der Pressesprecher der Heimatfreunde Angelmodde, Dr. Wolfgang Echelmeyer . Gerade in Corona-Zeiten spürten die Menschen, wie wichtig Zusammenkünfte eigentlich seien. Der engagierte Verein hat die Pflöcke für bessere Kommunikationsmöglichkeiten in der Zukunft eingeschlagen. Wichtigste Punkte sind die Herrichtung des Gallitzin-Hauses, das nach den Corona-Beschränkungen vermehrt als Treffpunkt und Ausgangspunkt für verschiedene Veranstaltungen dienen soll. Und: Der Verein hat sein Jahresprogramm deutlich ausgeweitet.

Dem Lockdown geschuldet, traf sich der Vorstand der Heimatfreunde vor einigen Tagen in digitaler Runde unter dem Vorsitz von Engelbert Honkomp . Das Hauptanliegen des Vereins sei, das Gallitzinhaus zum Bürgertreff in Angelmodde zu machen, so die Quintessenz. Das schmucke, auch als „Niederhoffs Kotten“ bekannte Fachwerkhaus liegt gegenüber der romanischen Dorfkirche. In der kulturellen Begegnungsstätte wird an die Fürstin Amalie von Gallitzin (1748 bis 1806) erinnert, die 27 Jahre am Rande von Angelmodde lebte.

Um für gesellige Runden gerüstet zu sein, bei denen „auch einmal eine Tasse Kaffee oder auch ein Frühstück oder ein Glas Wein“ gereicht werden könne, wurde eine kleine Teeküche im Gebäude erweitert: Herzstück ist jetzt eine Spülmaschine. „Damit fällt das Auf- und Abräumen deutlich leichter“, freut sich der Vorstand.

Mit dem neuen Konzept öffnet sich der Verein für mehr Gäste und weitet sein Programm aus. So werden künftig unter anderem wöchentlich Fahrradtouren unter der Leitung von Dieter Fischer, Engelbert Honkomp oder Dr. Wolfgang Echelmeyer angeboten. Die Runde soll sich anschließend zum zweiten Frühstück im Gallitzinhaus treffen.

Weiter werden wöchentlich ein Doppelkoppabend sowie Nordic Walking angeboten. Das neue Angebot soll durch einen Nachbarschaftsabend – ohne Themenvorgabe – erweitert werden, wobei es auch Kleinigkeiten „zum Schnatern“ geben soll. Mit alldem wolle man erreichen, dass Angelmodde einen sozialen Treffpunkt erhält, so Echelmeyer. „Auch Neubürger sind besonders willkommen“.

Auch das geplante Programm an Kultur- und Bildungsveranstaltungen ist umfangreich. Im März stellt Rainer Wagner Erich Kästner vor und Engelbert Honkomp präsentiert unter dem Titel „Sich erinnern“ Erzählungen aus ersten Chroniken zur Geschichte Angelmoddes.

„Soweit Corona uns lässt, soll im April die Kunstausstellung zu Aquarellen von Astrid Biese im Gallitzinhaus folgen“, der Pressesprecher.

Im Juni ist ein Vortrag Echelmeyers zur Stadtplanung und Stadtentwicklung in Münster mit besonderem Bezug auf Münster-Südost geplant. Ein „besonderer Leckerbissen“ folge im Juli: „Bilder und Geschichten aus dem alten Münster“, ein lebhafter bebilderter Vortrag von Henning Stoffers.

Im August geht’s aufs Fahrrad im Rahmen einer größeren Radtour unter Leitung von Dieter Fischer. Das Sommerfest soll „singend am Lagerfeuer“ im Pfarrgarten von St. Agatha verbracht werden.

Im September folgt ein Lambertusfest mit Engelbert Honkomp als Buer und der „Hauskapelle“ des Vereins mit Werner Nolting und Monika Malwitz.

Rainer Wagner liest im Oktober den 2. Teil des Kästner-Programms, und im November folgt eine besondere Kunstausstellung mit Bildern von Hans Georg Dornhege, die Ludwig Mädel vorbereitet hat. Titel: „Das Treffen in Angelmodde“.

Bei der Mitgliederversammlung im November wird Dr. Christoph Spannhoff vom Institut für vergleichende Städtegeschichte der Uni Münster sprechen. „Wie Westfalen wirklich sind. Bilder durch die Jahrhunderte“.

Den Abschluss bildet noch einmal Engelbert Honkomp zum Thema: Sich erinnern - Ein Vortrag aus alten Chroniken.

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