Coerde
Wildwest-Stimmung im Freizeitheim

Sonntag, 27.01.2008, 19:01 Uhr

Münster-Coerde. „Komm hol’ das Lasso raus, wir spielen Cowboy und Indianer . . .“ Mit diesem Karnevalsschlager stimmten sich die Gäste beim Karneval der Verbände im Freizeitheim St. Norbert auf das Motto des Abends ein. Mitglieder des Coerder Carneval Clubs ( CCC ) holten Rothäute und Bleichgesichter von ihren Stühlen. „Hier bleibt keiner sitzen“, frohlockte CCC-Präsident Detlef Balzer . „Das ist der Wilde Westen und kein Ponyhof.“

Den beiden Moderatoren, Roswitha Burlage und Mariola Neugebauer – vom Stamme der Franziskus-Indianer – hatte Balzer den CCC-Orden mitgebracht. Die närrische Auszeichnung erhielten außerdem Silvia Burlage, Monika Tenbohlen und Johannes Wittkampf. Klar, dass sich die Veranstalter revanchierten und den Vertretern des CCC ebenfalls einen ihrer Orden überreichten.

Für Stimmung sorgten außerdem die Hip-Hop-Mädels vom SC Westfalia, Margret Lemke und Gertrud Steinforth mit einem Sketsch und die Tanzgruppe Moskitos. Erika Vosseberg stieg in die Bütt und sorgte für „Aufklärung“, Margret Lemke heizte als Trude Herr noch einmal ein. Weiterer Höhepunkt war der Auftritt der Coerdis, die mit ihren Schlagern auch den letzten Indianer mitrissen.

Pfarrer Norbert Weßel feierte sein Karnevalsdebüt in Coerde . Er hatte sich als Spielkarte verkleidet, „weil in Saloons schließlich immer gezockt wird“. Kaplan Wolfgang Stübbe kam als Kavallerieoffizier und Pastoralreferent Andreas Rehm als Cowboy. Die drei Hauptamtlichen der St.-Franziskus-Gemeinde wurden an diesem Abend übrigens steckbrieflich gesucht. Allerdings lohnte es sich nicht, sie anzuzeigen. Als Kopfgeld waren nur 000003 Dollar ausgesetzt. So durften die drei ungestört mitfeiern.

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