Coerde
Rickfelder mal persönlich

Donnerstag, 07.04.2011, 12:04 Uhr

Münster-Coerde - Über seine Arbeit und aktuelle Themen wollte der CDU-Landtagsabgeordnete Josef Rickfelder beim politischen Forum der Kolpingsfamilie St. Norbert und der KAB St. Norbert-St. Thomas Morus berichten. Landeshaushalt, Kanalausbau, Schul- und Energiepolitik - Rickfelder war bestens vorbereitet.

Doch bevor es um diese Themen ging, wollte Moderator Leo Stümpel erst einmal, dass die Gäste Rickfelder besser kennenlernen. Er hatte einen umfangreichen Fragebogen vorbereitet: „Ihren Namen kennen wir, aber wann und wo sind sie geboren?“ Der Landtagsabgeordnete gab bereitwillig Auskunft darüber, dass er in diesem Jahr 60 werde und aus Rinkerode stamme. „Echter Westfale also“, sagte Stümpel. Den Beruf wollte er ebenfalls wissen. Rickfelder hat Rechtsanwalts- und Notargehilfe gelernt und war später bei der Polizei . Dort war zunächst als Streifenbeamter unterwegs, später für die Aus- und Weiterbildung von Polizisten zuständig.

Hochgedient hat sich der Volksvertreter auch in der Politik. „Ich bin die klassische Ochsentour gegangen.“ 1988 sei er in die CDU eingetreten, erst Beisitzer im Ortsverband Handorf und später Vorsitzender gewesen. Dann Bezirksvertreter, Ratsmitglied und jetzt Landtagsabgeordneter. „Und ich kann versichern, dass ich noch lange nicht an Ruhestand denke. Mir macht die Arbeit richtig Spaß.“

Die Gäste erfuhren auch, dass Rickfelder sonntags mit seiner erwachsenen Tochter durch den Boniburger Wald joggt, gerne Wallander-Krimis von Henning Mankell liest und in Sachen Musik auf die Ostrockband „Puhdys“ steht.

Rickfelder spricht sich für eine Verbundschule in Coerde aus. „Es ist für den Stadtteil wichtig, eine weiterführende Schule vor Ort zu halten. Die jetzige Hauptschule könnte eine zusätzliche Realschulklasse erhalten.“

Für unsinnig hält der Politiker den Vorschlag, den Kanal mit einer Einbahnstraßenregelung zu versehen und innerstädtisch nicht zu verbreitern. Dann müsste in Coerde eine Wartezone für Schiffe eingerichtet werden, und dafür seien umfangreiche Baumaßnahmen erforderlich. Seiner Ansicht nach sollte der Kanal komplett verbreitert werden, da es umweltverträglicher und kostengünstiger sei, Güter per Schiff zu transportieren. Foto:

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