Neubau der JVA Münster
Drei Standorte waren im Rennen

Münster-Sprakel / Coerde -

Ein Standort aus Sandrup war grundsätzlich geeignet

Dienstag, 28.05.2013, 08:05 Uhr

Grundsätzlich geeignet lautete die Bewertung für diese Fläche am Max-Klemens-Kanal. Sie wurde – wie zwei weitere in Münsters Norden – nicht ausgewählt. Handorf soll Standort für den Neubau der münsterischen Justizvollzugsanstalt werden.
Grundsätzlich geeignet lautete die Bewertung für diese Fläche am Max-Klemens-Kanal. Sie wurde – wie zwei weitere in Münsters Norden – nicht ausgewählt. Handorf soll Standort für den Neubau der münsterischen Justizvollzugsanstalt werden. Foto: kaj

Die Entscheidung steht fest: Die neue Justizvollzugsanstalt mit einer Größe von zwölf bis 15 Hektar inklusive Jugendarrest soll in Handorf gebaut werden. 34 Standorte sind im Vorfeld untersucht worden, zehn wurden gefunden, die grundsätzlich näher in Betracht kamen. Darunter fanden sich auch drei in Münsters Norden.

Eine Fläche liegt stadtauswärts links vom Max-Klemens-Kanal, direkt vor der Autobahn 1. Diese 14,3 Hektar große landwirtschaftliche Fläche eines privaten Eigentümers wurde als Standort mit grundsätzlicher Eignung eingestuft. Eine zweite elf Hektar große Fläche eines privaten Eigentümers, eingestuft als Standort mit eingeschränkter Eignung, befindet sich nördlich des Zentrums Nord in der Nähe der Landwirtschaftskammer. Als Standort ohne Eignung wurde die Standortschießanlage Coerde eingestuft.

Aus der Standortsuche für den Neubau der JVA Münster und einer Jugendarrestanstalt (JAA) ist eine 56 Seiten starke Anlage geworden, die von der Stadt Münster und vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW gemeinsam präsentiert wurde. Mit im Boot auch das Landesjustizministerium, das schließlich „die Auswahl getroffen“ habe, so Gerd Franke, Abteilungsleiter beim Stadtplanungsamt.

Die Untersuchung über die Standorte wird laut Auskunft von Franke nicht für andere Objekte zweitverwertet: „Es war eine vorhabenspezifische Untersuchung.“ Bezüglich der Größe der Flächen habe man eine ähnliche Systematik, ein ähnliches Prüfraster, angewandt wie seinerzeit bei der Suche nach einem Stadionplatz. Aber zurzeit sei kein Projekt im Fokus, für das die Ergebnisse der Untersuchung verwertet werden könnten, so Gerd Franke.

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