FDP-Fraktionsvorsitzende lobt Investorin für ihren Mut zur ungewöhnlichen Umnutzung
Dental-Labor wird zur Kita umgebaut

Münster-Coerde -

Ein Teil des Dental-Labors Bourscheid in Coerde wird derzeit zur Kindertagesstätte umgebaut. Die Kita soll von der Arbeiterwohlfahrt betrieben werden.

Mittwoch, 16.04.2014, 22:04 Uhr

Den Umbau eines Labors zur Kita erläuterten Architektin Diana Danne (l.) und Investorin Gabi Bourscheid (M.) dem FDP-Ortsvereinsvorsitzenden Marc Weßeling (2.v.l.), dem Bezirksvertreter Felix Söhlke (2.v.r.) und der FDP-Fraktionsvorsitzenden Carola Möllemann-Appelhoff (r.).
Den Umbau eines Labors zur Kita erläuterten Architektin Diana Danne (l.) und Investorin Gabi Bourscheid (M.) dem FDP-Ortsvereinsvorsitzenden Marc Weßeling (2.v.l.), dem Bezirksvertreter Felix Söhlke (2.v.r.) und der FDP-Fraktionsvorsitzenden Carola Möllemann-Appelhoff (r.). Foto: eb

„Das ist eine Win-Win-Situation für die Stadt und für die Investorin“, freute sich am Mittwochnachmittag die FDP-Fraktionsvorsitzende Carola Möllemann-Appelhoff über den Umbau eines Teils des Dental-Labors Bourscheid zur Zwei-Gruppen-Kindertagesstätte. Gabi Bourscheid hat sich entschlossen, ihr Labor am Kiesekampweg 21 zu verkleinern. Sie investiert 250 000 Euro in den Umbau und ermöglicht es der Arbeiterwohlfahrt , eine Zweigniederlassung ihrer Kita am Marderweg einzurichten.

Schon zum Beginn des neuen Kindergartenjahres Anfang August sollen die ebenerdigen und mit einer Fußbodenheizung ausgestatteten Räume als Kita in Betrieb gehen können. 30 Kinder im Alter von Null bis sechs Jahren können dann dort betreut werden. Der neuen Kita werden Räumlichkeiten mit 300 Quadratmetern Fläche sowie ein Garten mit rund 630 Quadratmetern zur Verfügung stehen, kündigte die Architektin Diana Danne an.

Auch der Bezirksvertreter Felix Söhlke und der Vorsitzende des FDP-Ortsvereins, Marc Weßeling, zeigten sich beeindruckt von der Offenheit der Investorin für diese noch ungewöhnliche Idee zur Umnutzung ihrer Gewerbeflächen. Carola Möllemann-Appelhoff ist überzeugt, dass dieses Modellprojekt in Münster bald zahlreiche Nachahmer finden wird. „Die FDP hat durchsetzen können, dass bei der Einrichtung neuer Kitas auch Private zum Zuge kommen können. Daher stieß das Anliegen von Frau Bourscheid auf offene Ohren, als sie fragte, ob die Einrichtung einer Kita in diesem Gebäude genehmigt werden könnte“, betonte Möllemann-Appelhoff. Die Investorin habe mit der Awo und dem Land Nordrhein-Westfalen zuverlässige Nutzer und Mieter. Der Mietvertrag werde auf 20 Jahre abgeschlossen, mit Aussicht auf zweimalige Verlängerungen um jeweils fünf Jahre.

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