Klaus Rosenau wechselt als Grüner von der Bezirksvertretung Nord an den Prinzipalmarkt
Als Nordlicht neu im Rat

MÜNSTER-NORD -

Sein politischer Weg führt jetzt ins Zentrum. Aber den Norden will er nicht aus den Augen verlieren.

Donnerstag, 01.09.2016, 04:09 Uhr

Klaus Rosenau will im Rat „den Norden im Herzen“, aber die ganze Stadt im Blick haben.
Klaus Rosenau will im Rat „den Norden im Herzen“, aber die ganze Stadt im Blick haben. Foto: jans

Für Klaus Rosenau wird der Mittwoch ein besonderer Tag: Der 49-jährige Grüne rückt für Helga Bennink in den Rat der Stadt Münster nach. Bislang war Rosenau stellvertretender Bezirksbürgermeister in Münster-Nord und Mitglied der dortigen Bezirksvertretung (BV).

Der gebürtige Norddeutsche ist seit sieben Jahren Mitglied der BV Nord und Sprecher seiner Fraktion. „Im Norden“ werde er noch das Jahr 2016 samt der kommenden Etatberatungen zu Ende führen, so Rosenau. Dann soll Ralf Kiewit für ihn in die BV nachrücken.

„Sicherlich habe ich den Norden im Herzen, aber auch das gesamtstädtische Bild im Blick“, sagt der gelernte Jurist Rosenau. Er arbeitet jetzt „als Quereinsteiger“ am Berufskolleg und kam Mitte der 90er-Jahre nach Kinderhaus.

Im Norden sei es den Grünen in den letzten Jahren gelungen, sich als alltäglicher Ansprechpartner zu präsentieren, so Rosenau. Insbesondere die drei zentralen Plätze des Stadtbezirks hätten die Grünen im Blick. In Zusammenhang mit der Zentrumserweiterung am Idenbrockplatz müsse man nun „eine Mitte finden, die über eine Parkplatzgestaltung hinausgeht“. Beim Gerangel um den Hamannplatz in Coerde müsse sich „einfach was tun“, damit sich auch der Bürgerwille in den Überlegungen der Beteiligten wiederfinde. Die Entwicklung des Böckmannplatzes in Sprakel beobachtet Rosenau mit Interesse. Noch im September hofft er auf Informationen zu den aktuellen Planungen. Zudem lobt Rosenau das bürgerschaftliche Engagement für Flüchtlinge in Sprakel.

Klaus Rosenau ist verheiratet. Er schätzt Ehefrau Ulrike als Ratgeberin. Das jetzt im Kreuzviertel lebende Ehepaar hat die Kinder Carl (10) und Helen (8). Rosenau, der sich selbst als „Nordlicht“ bezeichnet, arbeitet schon seit elf Jahren im Sportausschuss mit. Er trainierte jahrelang Kicker bei Westfalia Kinderhaus und in anderen Vereinen. Durch Kontakte zum FC Bayern München sorgte er nach der Regenkatastrophe 2014 dafür, dass die Bayern 20 000 Euro für Kinderhaus spendeten. Der Politiker mag nicht nur Fußball, er spielt auch gerne Doppelkopf.

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