Aktion der Kulturinitiative
Viel Raum für frische Ideen

Münster-Coerde -

Für einen aktiveren Stadtteil: Zu einer Ideenwerkstatt hatte die neu gegründete „Kulturinitiative Coerde“ ins Begegnungszentrum Meerwiese eingeladen. Dabei kamen zahlreiche interessante Vorschläge heraus.

Sonntag, 21.05.2017, 00:05 Uhr

Die Coerder beteiligten sich rege an der Ideenwerkstatt. Natürlich auch Ulrich Bärenfänger (vorne, l..), Vorsitzender der Kulturinitiative Coerde, Sprecher Jochen Schweizer (2.v.l. ) und André Sebastian (r.), stellvertretender Vorsitzender.
Die Coerder beteiligten sich rege an der Ideenwerkstatt. Natürlich auch Ulrich Bärenfänger (vorne, l..), Vorsitzender der Kulturinitiative Coerde, Sprecher Jochen Schweizer (2.v.l. ) und André Sebastian (r.), stellvertretender Vorsitzender. Foto: sn

Dreidimensionale Malereien auf dem Hamannplatz? Oder ein „ Tag des offenen Gartens “ im Stadtteil? Und was wäre mit einer Kultur-App, die alle Angebote in Coerde auflistet? Bei der Ideenwerkstatt der neu gegründeten „Kulturinitiative Coerde“ im Begegnungszentrum Meerwiese gab es viele ganz spontane Einfälle. Die auch sofort auf große Resonanz stießen.

„Das ist Mitmachkultur!“, meinte Jochen Schweitzer , der Sprecher der Kulturinitiative. Als positives Beispiel hat er immer noch das Bürgerkulturfest auf dem Hamannplatz im August 2015 in Erinnerung. 35 Kulturen hätten damals mitgemacht. Die „Kulturinitiative Coerde“ solle diesen Kulturen eine Plattform bieten. Die Zeit sei reif für kreative Ideen.

Rainer Kossow hatte schon konkrete Vorstellungen. Eine „Kulturrallye“ könne man veranstalten, die verschiedene Stationen beinhalten solle, an denen Künstler Einblick in ihr Schaffen geben. „Einfach das Fahrrad schnappen“ und schon könne es losgehen. Am Abend könnten alle Teilnehmer noch einmal zusammenkommen und über das Erlebte berichten. „Das habe ich heute Schönes erlebt!“, sei dann bestimmt zu hören.

Weitere Vorschläge: Ein Lauftreff in Coerde, bei dem jedes Mal zehn Kilometer zu absolvieren wären. Ein „WM- und EM-Studio“, in dem gemeinsam die Länderspiele geschaut werden könnten. Oder ein „Fest der Religionen“, etwa auf dem Hamannplatz, bei dem sich die verschiedenen Glaubensrichtungen und Kulturen vorstellen könnten.

Auch „Kultur im Wohnzimmer“ sei möglich, so eine Teilnehmerin. Eine Familie würde dann andere zu sich nach Hause einladen und dabei ihre Heimat mittels Speisen vorstellen. „Eine spannende Geschichte“, so Ulrich Bärenfänger, der Vorsitzende der Kulturinitiative Coerde.

Alle Ideen werden nun von den Organisatoren noch einmal zusammengestellt. Die Liste mit den Vorschlägen kann dann online eingesehen werden unter www.kultur-coerde.de.

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