Sperrung der Kanalstraße ab Herbst
Sperrung der Kanalstraße: Auswirkung auf den Norden

Münster-Nord -

Das Tiefbauamt werde die Verkehrssituation sehr genau beobachten und reagieren, sagte der stellvertretende Amtsleiter, Gerhard Rüller, in der Sitzung der Bezirksvertretung Nord. Ein Ingenieurbüro ist beauftragt.

Mittwoch, 25.04.2018, 19:04 Uhr

Der Bau des Hochwasserpumpwerks im Bereich Kanalstraße / Wibbel­straße führt ab Herbst zur Vollsperrung.
Der Bau des Hochwasserpumpwerks im Bereich Kanalstraße / Wibbel­straße führt ab Herbst zur Vollsperrung. Foto: Tiefbauamt Stadt Münster

Ab Herbst wird die Kanalstraße für bis zu zweieinhalb Jahre wegen des Baus eines Hochwasserpumpwerks im Kreuzungsbereich von Kanalstraße und Wibbeltstraße gesperrt. Die Baustelle liegt zwischen Zentrum Nord und Ring, hat aber Auswirkungen auf Münsters Norden. Denn die Kanalstraße zählt zu den Haupteinfallstraßen in die Innenstadt.

Ist ein Verkehrschaos zu erwarten? „Wir gehen davon aus, dass sich der Verkehr großräumig verteilen wird, denn die Verkehrsteilnehmer kennen sich aus“, sagte Gerhard Rüller , stellvertretender Leiter des Tiefbauamts, in der Sitzung der Bezirksvertretung Nord.

Das Straßennetz könne die Verkehre aufnehmen. Verkehrsteilnehmer von außerhalb werden nach Ansicht des Tiefbauamts die Steinfurter Straße oder den Schifffahrter Damm nutzen.

Zu Beginn der Sperrung werde es sicher Probleme geben, so Rüller. Die ersten Tage würden genau beobachtet: „Wir werden reagieren.“ Der Auftrag an ein Ingenieurbüro sei raus. Bei Behinderungen gebe eine Anpassung der Ampeln. Dazu könnte beispielsweise eine Anpassung auf Zweispurigkeit der kurz geschalteten Linksabbiegerspur der Grevener Straße auf den Ring zählen. Schon jetzt dort etwas zu verändern, hält Rüller nicht für sinnvoll, weil dieser Knotenpunkt sehr belastet sei. Dass der Baustellenverkehr im Zentrum Nord, in dem bald 500 neue Wohnungen entstehen, zum Problem wird, glaubt der stellvertretende Amtsleiter nicht. Zwar gebe es mehr Lkw-Verkehr, doch das werde sich verteilen.

Ob das Pumpwerks nicht im Bereich des Deiches hätte gebaut werden können, um eine Vollsperrung zu vermeiden, fragte Olaf Bloch (CDU). Das Pumpwerk werde nicht im Deichbereich gebaut, um den Hochwasserschutz nicht zu gefährden, erklärte Gerhard Rüller.

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