kfd St. Norbert mit Zukunftspotenzial
Es wird ein Team gesucht

Münster-Coerde -

Die Teamsprecherinnen der kfd werben für ein mehrköpfiges Team zur Nachfolge. 2020 wollen sich Anni Greiwing und Marita Kuhr sowie Ulrike Scheunert von ihren aktuellen Aufgaben zurückziehen.

Mittwoch, 07.11.2018, 19:00 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 07.11.2018, 19:00 Uhr
Marita Kuhr (l.) und Anni Greiwing, Teamsprecherinnen der kfd St. Norbert, werben für eine kfd mit Zukunftspotenzial.
Marita Kuhr (l.) und Anni Greiwing, Teamsprecherinnen der kfd St. Norbert, werben für eine kfd mit Zukunftspotenzial. Foto: kaj

Sie verstehen sich gut, die Zusammenarbeit fluppt, und Spaß macht ihnen ihre Aufgabe in der kfd St. Norbert auch. Doch 2020 werden sich Teamsprecherin Anni Greiwing und ihre Stellvertreterin Marita Kuhr aus dieser Position zurückziehen. „Das haben wir vor zwei Jahren angekündigt“, sagt Anni Greiwing – und dabei bleibt es auch. Auch Kassiererin Ulrike Scheunert ziehe sich zurück, kündigen die beiden an.

Bis zum Jahr 2020 ist es noch ein ganzes Weilchen. Doch der Teamspitze liegt die kfd am Herzen. Deshalb will sie die Weichen rechtzeitig stellen – und für eine Nachfolge werben.

Anni Greiwing ist seit 23 Jahren Mitglied der kfd, arbeitet seit 20 Jahren im Team mit und hat vor zehn Jahren die Aufgabe als Teamsprecherin übernommen. Marita Kuhr ist seit circa 27 Jahren in der kfd und seit 16 Jahren stellvertretende Teamsprecherin.

Sie leisten ihren Beitrag für den Frauenverband gern. „Es ist Arbeit“, sagt Anni Greiwing, aber es sei auch ein gutes Gefühl, wenn etwas fertig und erledigt sei.

Mit ihrer frühzeitigen Ansage geben die Teamsprecherinnen Zeit zum Nachdenken. Der Altersdurchschnitt der kfd St. Norbert sei hoch, berichten sie. Und berufstätigen Frauen, die zudem noch Familie hätten, fehle oft einfach die Zeit für eine ehrenamtliche Aufgabe. Viele seien auch schon in anderen Kreisen oder Verbänden engagiert, „Es ist schwierig, Frauen zu finden, die sagen, wir machen mit“, berichtet Marita Kuhr. Dabei richten sich die Veranstaltungen der kfd nicht nur an Frauen, sondern oft auch an Männer. Und sie wenden sich auch nicht nur an katholische Frauen. „Alle sind willkommen“, sagt Anni Greiwing.

Im Bistum Münster hat die kfd rund 108 000 Mitglieder in etwa 500 Gruppen. Sie ist der mitgliederstärkste Teil im Bundesverband, informiert die münsterische kfd auf ihrer Homepage.

Für Frauen gebe es viele Gründe, bei der kfd mitzumachen, sagen die beiden Coerder Teamsprecherinnen. Die kfd leistet etwa Lobbyarbeit für vieles, von dem Frauen profitierten – etwa beim „Equal-Pay-Day“ oder für die Mütterrente. Vorträge, Führungen und Veranstaltungen für Frauen umfasst das Programm des Diözesanverbands für 2019.

Es gibt Beispiele innerhalb der kfd, die aufhorchen lassen. In Albachten gibt es etwa die „kfd 30 Plus“ der Frauengemeinschaft St. Ludgerus. Nun ist nicht jede Konstellation auf jeden Stadtteil übertragbar. Überall müssen Menschen sein, die Zeit haben, etwas anzupacken.

Deshalb lautet das Signal der beiden Teamsprecherinnen der kfd St. Norbert für 2020: Es wird ein Team gesucht, das sich eine eigene Organisationsstruktur geben und somit die Aufgaben auf mehreren Schultern verteilen kann.

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