„Franko“ bietet konkrete Unterstützung an
St. Franziskus setzt auf handfeste Unterstützung

Münster-Coerde -

Der Verein „Franko – St. Franziskus konkret“, 2014 gegründet, hat vier Angebote entwickelt: die Familienpatenschaft, die Möbelbörse, das Projekt „Schule lernen“ und Sprachkurse für geflüchtete Frauen.

Dienstag, 04.12.2018, 19:00 Uhr aktualisiert: 10.12.2018, 18:42 Uhr
Der Vorstand des Vereins „Franko“ der St.-Franziskus-Gemeinde (ohne Angela Vrbanec) und seine Aktiven: (vorn, v.l.) Pfarrer André Sühling und Kassenwart Andreas Dumstorf; (hinten, v.l.) Claudia Fürst, Bernd ­Beenen, Michael Altrogge, Hans Hopmann und Christopher Fark.
Der Vorstand des Vereins „Franko“ der St.-Franziskus-Gemeinde (ohne Angela Vrbanec) und seine Aktiven: (vorn, v.l.) Pfarrer André Sühling und Kassenwart Andreas Dumstorf; (hinten, v.l.) Claudia Fürst, Bernd ­Beenen, Michael Altrogge, Hans Hopmann und Christopher Fark. Foto: rkr

„Bei der Gründung von Franko wussten wir noch nicht, was daraus werden würde“, sagte Vereinsmitglied Hans Hopmann auf der Jahreshauptversammlung im Pfarrheim St. Norbert. „Heute kann ich sagen, ich finde es toll, was daraus geworden ist!“

Der Verein „Franko – St. Franziskus konkret“ hat vier Angebote entwickelt: die Familienpatenschaft, die Möbelbörse, das Projekt „Schule lernen“ und Sprachkurse für geflüchtete Frauen.

Bei den Familienpatenschaften geht es darum, Familien in ihrem Alltag zu begleiten und ihnen zu helfen, sich zurecht zu finden. „Jetzt haben sich die ersten Paten bei uns gemeldet, die vor sechs Jahren selber als Flüchtlinge ins Land gekommen waren und nun ihre Dankbarkeit durch die Hilfe für andere zeigen wollen“, berichtete Sozialpädagogin Claudia Fürst.

Die Möbelbörse vermittelt gebrauchte Möbel an Bedürftige, beim Sprachkursus für Frauen werden die ersten Schritte in der neuen Sprache unternommen.

Das Projekt „Schule lernen“ richtet sich an Familien mit schulpflichtigen Kindern. Eltern seien oft unsicher im Umgang mit der Schule ihrer Kinder. Gemeinsam mit verschiedenen Referenten, einer Lehrerin und einer Kulturmittlerin werden daher in einem achtwöchigen Kursus verschiedene Themen behandelt: Schwerpunkte sind Schulfähigkeit, Hausaufgaben, Schulsystem und Lernschwierigkeiten. Während die Eltern über das Schulsystem und die Anforderungen informiert werden, werden die Kinder bei den Hausaufgaben unterstützt. Kooperationspartner von „Franko“ sind dabei das Familienzentrum St. Norbert, das „Haus der Familie“ und der Caritasverband für die Stadt Münster. Das Beratungsangebot steht grundsätzlich allen Familien offen.

Auf der Sitzung wurde nach der Abarbeitung der Regularien der Vorstand entlastet und im Amt bestätigt. Sozialpädagogin Claudia Fürst stellte den Jahresbericht vor.

Der Verein „Franko – St. Franziskus konkret“ wurde im Februar 2014 von Mitgliedern der katholischen Kirchengemeinde St. Franziskus initiiert, um Menschen aus den Stadtteilen Coerde und Rumphorst, die benachteiligt sind und Hilfe sowie Unterstützung suchen, in den Blick zu nehmen, unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit, heißt es im Flyer des Vereins.

Orientierungspunkt für das Vereinsengagement von „Franko“ sind das christliche Menschenbild, die daraus erwachsende Verantwortung füreinander sowie der Wunsch, Menschen und Familien auf Augenhöhe zu begegnen und zu unterstützen.

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