Franziskus-Haus
Franziskus-Haus nimmt Konturen an

Münster-Coerde -

Während einer Gemeindeversammlung wurden die Pläne für das neue Franziskus-Haus vorgestellt.

Donnerstag, 13.12.2018, 18:16 Uhr aktualisiert: 19.12.2018, 18:46 Uhr
Das Modell zeigt: Zwischen Kirchturm und Pfarrhaus entsteht das Franziskus-Haus. Die Pläne (kl. Bild) stellten (v.l.) die Architekten Manfred Schoeps und Tobias Haverbeck sowie Pfarrer André Sühling vor.
Das Modell zeigt: Zwischen Kirchturm und Pfarrhaus entsteht das Franziskus-Haus.

Das Franziskus-Haus nimmt immer weiter Konturen an. Am Mittwoch stellte das Architekturbüro Schoeps  & Schlüter die Pläne für das neue Gemeindehaus im Freizeitheim St. Norbert vor. „Wir wollen heute miteinander ins Gespräch kommen“, meinte Pfarrer André Sühling: „Und vielleicht nimmt mancher einen Impuls mit nach Hause.“

„Der Sieg im Architektenwettbewerb hat uns sehr gefreut“, sagte Architekt Tobias Haverbeck , der den Entwurf für das Franziskus-Haus näher erläuterte. So betonte er die „Offenheit“ und die „Lebendigkeit“ des Gebäudes, das auf einem Plateau stehen wird. Der Eingangsbereich sei einladend und optisch durch Pergolas hervorgehoben.

Der Besucher tritt in das Foyer ein, dahinter liegen Küche und dann der große Saal. Der habe Platz für genau 199 Gäste, wie Architekt Manfred Schoeps erläuterte. Aus bauordnungsrechtlichen Gründen dürften es nicht mehr sein: „Das ist keine Frage der Quadratmeterzahl.“ Aber auch das Foyer könne für Versammlungen genutzt werden.

115 Quadratmeter misst der Saal, der wiederum in zwei Gruppenräume á 80 und 35 Quadratmeter teilbar ist. Daneben gibt es noch drei reguläre Gruppenräume. In einem davon können Vereine in einem raumhohen Schrank ihre Materialien lagern. Auch die Kleiderkammer kann einen Gruppenraum nutzen.

„Wie sieht es mit der Münster-Tafel aus?“, fragte Werner Abbing, der stellvertretende Bezirksbürgermeister. Dafür biete sich etwa das Foyer an, mit gleichzeitiger Nutzung des dahinterliegenden Gemeindesaales, erläuterte Haverbeck. Die Anlieferung könne über den Hintereingang erfolgen, dort gebe es zwei Rampen.

Die Caritas bekommt einen eigenen Trakt mit Beratungsräumen. Insgesamt wird sie eine Fläche von 80 Quadratmetern zur Verfügung haben.

Alles liegt im Erdgeschoss. Selbst die Planungen für einen Keller wurden aufgegeben, erläuterte Haverbeck. Der dort geplante Technikraum habe auch Platz im Erdgeschoss neben dem Behinderten-WC.

Das Franziskus-Haus wird im Vergleich zum Freizeitheim St. Norbert weiter zur Kirche rücken. „Es ist so ein schöner Platz. Da ist es schade, dass jetzt dort Autos stehen“, meinte Haverbeck. Das führte zu der Frage, wo künftig geparkt werden könne. „Dort, wo wir jetzt stehen“, sagte der Architekt. Also auf dem Gelände des Freizeitheims St. Norbert. Eine Ausnahme sind die Behinderten-Parkplätze. „Menschen müssen sehr nahe an die Kirche gebracht werden können“, sagte Tobias Haverbeck: „Das haben wir auf der To-do-Liste.“

Im zweiten Halbjahr 2019 soll, wenn alles nach Plan läuft, der erste Spatenstich erfolgen. Erst wenn das Franziskus-Haus stehe, werde das Freizeitheim St. Norbert abgerissen, erläuterte Pfarrer André Sühling. So ist gewährleistet, dass alle Veranstaltungen durchgehend weiter stattfinden können.

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