Sternsinger-Aktionen in Münsters Norden
Nicht alle Straßen können besucht werden

Münster-Nord -

Auch in Sprakel und Coerde waren am Wochenende wieder der Sternsinger unterwegs. Allerdings finden sich immer weniger Kinder, die dabei mitmachen wollen.

Sonntag, 06.01.2019, 18:00 Uhr aktualisiert: 07.01.2019, 18:44 Uhr
Brachten den Segen in die Haushalte: Am Wochenende waren die Sternsinger in Coerde (Foto) und in Sprakel auf Achse und sammelten dabei Spenden.
Brachten den Segen in die Haushalte: Am Wochenende waren die Sternsinger in Coerde (Foto) und in Sprakel auf Achse und sammelten dabei Spenden. Foto: cro

Sie brachten am Wochenende den Segen „Christus mansionem benedicat“ zu dem Menschen in Münsters Norden: Die Sternsinger, die auch in Sprakel und Coerde unterwegs waren. Während die 27 Majestäten in Sprakel am Samstag ausgesendet wurden, waren die Sternsinger in Coerde erst am Sonntag unterwegs.

„Es sind aber so wenige wie selten“, erläuterte Organisatorin Simone Brosius-Grabein, die mit ihrem Mann Andreas in Sprakel die Vorbereitungen getroffen hatte. Dennoch habe man es geschafft, nahezu alle Straßen abzudecken. „Es fehlen genau fünf Straßen“, freute sich Brosius-Grabein, die erstmals Mal die Aktion organisierte. Besonders stolz war sie auf das Alter der Sternsinger: „Es laufen Fünfjährige zum ersten Mal mit, während Felix Henrichmann bereits das zehnte Mal dabei ist.“ Eltern unterstützten den Nachwuchs sogar per Auto: „Wir haben drei Gruppen, die gefahren werden“, so die Organisatorin. In diesem Jahr sammelten die Sternsinger für ein Projekt, das missbrauchten Kinder auf den Philippinen hilft.

In der Gemeinde St. Franziskus bedeutete die Sternsingeraktion diesmal eine Premiere für die rund 15 Kinder, Jugendlichen und erwachsenen Sternsinger: Erstmals zogen sie an einem Sonntag von Haus zu Haus. „Wir wollen schauen, wie es angenommen wird“, so Pfarrer André Sühling. Wie in den anderen Stadtteilen könne man auch in Coerde nicht alle Straßen abdecken. „Wir haben dafür zu wenig Sternsinger.“ Man bediene aber auch die Bauerschaften. „Einige Coerderaner haben den Wunsch geäußert, dass die Majestäten vorbeikommen, das versuchen wir umzusetzen.“ Das Spendengeld gehe nach Bhopal, zu Pater Franklin für die Arbeit mit hilfsbedürftigen Waisen.

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