Frauengemeinschaft St. Norbert
Es wird Zeit, die Weichen fürs Fortbestehen zu stellen

Münster-Coerde -

Die Coerder Frauengemeinschaft St. Norbert muss ihre Vorstandarbeit auf neue Schultern verteilen: Das Leitungsteam wird sich Ende des Jahres zurückziehen.

Sonntag, 10.03.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 12.03.2019, 18:30 Uhr
Für 25-jährige Mitarbeit wurde Josefine Rüping (2.v.r.) geehrt, für 40-jährige Mitarbeit zudem Else Tebbe und Inge Bierwald (5.u.6.v.r.). Margret Aretz (4.v.r.) und Tekla Welp (fehlt) sind seit 40 Jahren kfd- Mitglieder. Neu aufgenommen in die kfd wurden Monika Friebel und Annemarie Steding (1.u.3.v.r.).
Für 25-jährige Mitarbeit wurde Josefine Rüping (2.v.r.) geehrt, für 40-jährige Mitarbeit zudem Else Tebbe und Inge Bierwald (5.u.6.v.r.). Margret Aretz (4.v.r.) und Tekla Welp (fehlt) sind seit 40 Jahren kfd- Mitglieder. Neu aufgenommen in die kfd wurden Monika Friebel und Annemarie Steding (1.u.3.v.r.). Foto: sun

Die Information, dass sich das Leitungsteam der kfd St. Norbert zum Ende des Jahres zurückziehen wird, traf die Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung im Freizeitheim nicht unerwartet. Teamsprecherin Anni Greiwing und ihre Stellvertreterin Marita Kuhr hatten dies bereits vor zwei Jahren angekündigt. Auch der Posten von Ulrike Scheunert (Kassiererin) steht dann zur Disposition.

Marita Kuhr, die statt der erkrankten Anni Greiwing durch den Nachmittag führte, stellte noch einmal heraus, dass es ihr nach 16 Jahren und Anni Greiwing nach 20 Jahren Vorstandsarbeit nicht leicht falle, das Ruder abzugeben. Die kfd St. Norbert, mit 145 Mitgliedern, liege ihnen sehr am Herzen. Doch irgendwann sei es Zeit, die Weichen zu stellen.

Zu diesem Thema übergab Kuhr das Wort an Alice Reifig, Bildungsreferentin des kfd-Diözesanverbands. Ihr war das Thema Team-Nachfolge aus anderen Frauengemeinschaften bestens bekannt. Im Moderationsgespräch stellte sich schnell heraus: Alle Frauen wünschen sich das weitere Bestehen der kfd St. Norbert, zumal es in der Vergangenheit weder an Teilnehmern, noch an Ideen für ein breitgefächertes Jahresprogramm fehlte.

Unter der Moderation von Alice Reifig soll nun am 7. Mai um 19 Uhr im Freizeitheim gemeinsam eine Organisationsstruktur erarbeitet werden, die den Fortbestand der Frauengemeinschaft St. Norbert sichert. Bis dahin sollen sich die Mitglieder überlegen, wie sie sich nach ihren Interessen ausgerichtet und vielleicht in kleinen Grüppchen bei der Gestaltung des Jahresprogramms einbringen könnten.

Die Arbeit soll auf viele Schultern verteilt und von einem Kernteam zusammengeführt werden. Damit dieser oder vielleicht ein im Mai neu erarbeiteter Weg funktionieren kann, soll es an Unterstützung nicht mangeln: Alice Reifig versprach, sich aktiv einzubringen. Pfarrer André Sühling sowie Präses Pfarrer Josef Ernst stünden ebenfalls mit Rat und Tat zur Seite.

Dass das Gruppenprinzip funktioniert, zeigte sich beim Jahresrückblick von Gertrud Steinforth. Sie organisiert mit einem kleinen Team die Seniorenarbeit in der kfd und kündigte motivierend an: „Wir machen weiter.“ Den Regularien und der Entlastung des Vorstands schlossen sich Jubilarehrungen und Neuaufnahmen an.

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