Visite in Coerde
Visite mit handfestem Einsatz

Münster-Coerde -

Die Bundestagsabgeordnete der Grünen, Maria Klein-Schmeink, informierte sich bei ihrer Visite in Coerde nicht nur Planungen für die Zukunft des Stadtteils, sondern half auch beim Unkrautrupfen am Hohen Heckenweg.

Freitag, 31.05.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 03.06.2019, 18:19 Uhr
Udo Schonhoff (r.), Barbara Peters (l.) und Dirk Guddorf informierten die Bundestagsabgeordnete der Grünen, Maria Klein-Schmeink, über den Antrag zum Bau eines Gesundheitszentrums.
Udo Schonhoff (r.), Barbara Peters (l.) und Dirk Guddorf informierten die Bundestagsabgeordnete der Grünen, Maria Klein-Schmeink, über den Antrag zum Bau eines Gesundheitszentrums. Foto: Reinhold Kringel

In Coerde ist vieles in Bewegung. Das erfuhr die Bundestagsabgeordnete der Grünen, Maria Klein-Schmeink , bei einem Besuch ihrer Mitstreiter vor Ort. Zum einen ging es um ein künftiges Kinder- und Jugend-Gesundheitszentrum.

Im gemeinsamen Ratsantrag von Grünen und CDU Anfang Februar ist dafür zwar der Neubaubereich am Kiesekampweg als Standort benannt. Nach Hinweisen aus der Verwaltung könne man sich jedoch ein solches Zentrum auch am Hamannplatz vorstellen, erläuterte der Fraktionsvorsitzende der Grünen in der Bezirksvertretung (BV) Nord, Dirk Guddorf auf Nachfrage.

Er zeigte der Bundestagsabgeordneten gemeinsam mit den Ortsvorsitzenden Barbara Peters und Udo Schonhoff das Gebäude der Stadtbücherei am Hamannplatz, das für die Grünen ein potenzieller Standort ist. Die Westfälische Bauindustrie (WBI), eine kommunale Gesellschaft der Stadt Münster, hatte vor Kurzem, wie berichtet, das gesamte Erdgeschoss dieses Gebäudes erworben. Beabsichtigt ist laut Christoph Hilbert, bei der WBI zuständig für die Immobilienverwaltung und Eigentümergemeinschaften, die Räumlichkeiten an die Stadt zu vermieten. Maria Klein-Schmeink zeigte sich beeindruckt von dem Konzept: „Ich finde so eine niedrigschwellige Anlaufstelle, wo man sich Rat und Hilfe holen kann, wunderbar.“

Auch die Beet-Patenschaften am Hohen Heckenweg, die vor vier Jahren auf Initiative der Grünen entstanden ist und an der sich viele Coerder Gruppen beteiligen, fanden das Interesse der Bundestagsabgeordneten. Sie packte sogar eine Weile mit an und half, Wildwuchs einzudämmen.

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