Internatsneubau
Internatsneubau macht Fortschritte

Münster-Coerde -

Es tut sich was beim Bundessprachenamt in Coerde: Seit Mai 2016 wird das neue viergeschossige Unterkunftsgebäude für Teilnehmer von Sprachlehrgängen auf 3650 Quadratmetern Nutzfläche erbaut. Durch Wasserschaden und Zahlungsunfähigkeit geriet der Zeitplan ins Stocken. Jetzt geht der Bau aber auf die Zielgerade.

Mittwoch, 31.07.2019, 04:00 Uhr
Neben dem Ausbau im Inneren des Gebäudes werden derzeit im Außenbereich zahlreiche Arbeiten vollzogen.
Neben dem Ausbau im Inneren des Gebäudes werden derzeit im Außenbereich zahlreiche Arbeiten vollzogen. Foto: Peter Sauer

Es ist eine kastenförmige Gebäudekomposition aus hellen Grün- und Grautönen, die – nach längerer Bau-Pause – mittlerweile gut Form angenommen hat. Der Neubau des „Internatsgebäudes für das Bundessprachenamt – Sprachenzentrum Münster“ macht auch von Weitem sichtbare Fortschritte. Das Fassadengerüst konnte mittlerweile abgebaut werden.

Derzeit schreiten Arbeiten an den Außenanlagen sowie der Innenausbau voran. Bis zu 194 Lehrgangsteilnehmer sollen im neuen Internatgebäude künftig ein eigenes Zimmer haben. Das teilte Rebecca Keller , Referentin der Niederlassungsleitung des Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) NRW, Niederlassung Münster, auf Nachfrage dieser Zeitung mit.

Jedem Zimmer ist ein eigenes Duschbad zugeordnet. Drei Unterkünfte baut der Bau- und Liegenschaftsbetrieb Nordrhein-Westfalen ( BLB NRW ) behindertengerecht aus.

Im Außenbereich werden derzeit die Verbindungswege des Neubaus zum Bundessprachenamtsgelände nebenan angelegt, Anschlüsse gelegt, die Beleuchtung installiert sowie die Stellplätze fertiggestellt. Neben barrierefreien Auto-Stellplätzen sind auch überdachte Unterstellmöglichkeiten für Fahrräder vorgesehen.

Aber warum tat sich auf der Baustelle für Außenstehende längere Zeit nichts? Der ursprünglich für 2018 avisierte Fertigstellungstermin konnte nicht gehalten werden, da ein beauftragtes Unternehmen durch mangelhafte Bauausführung am Dach einen Wasserschaden im Juli 2017 verursacht hatte.

Rebecca Keller vom BLB NRW erläuterte weitere Einzelheiten: „Durch den Wasserschaden wurde eine nicht eingeplante Dachsanierung erforderlich. Juristische Auseinandersetzungen sowie zeitlich aufwendige Beweissicherungsverfahren verzögerten die Bauarbeiten.

Für zusätzlichen Zeitverzug beim Projekt sorgte die Zahlungsunfähigkeit des beauftragten Trockenbaubauunternehmens. Das hatte zur Folge, dass die Leistungen neu ausgeschrieben und vergeben werden mussten.

Mittlerweile schreiten alle Arbeiten aber wieder voran. „Wir rechnen mit einer Fertigstellung bis zum kommenden Jahr“, blickt Rebecca Keller optimistisch nach vorn.

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