Awo am Nerzweg setzt auf Coerder Anliegen
Ein Büro für den Stadtteil

Münster-Coerde -

Themen aus dem Stadtteil in den Stadtteil zu tragen – das gehört zum neuen Schwerpunkt des Stadtteilbüros der Arbeiterwohlfahrt am Nerzweg 9.

Dienstag, 18.02.2020, 18:59 Uhr
Monika Al-Daghistani und Simone Zehahla, Mitarbeiterinnen des Stadtteilbüros Coerde der Arbeiterwohlfahrt.
Monika Al-Daghistani und Simone Zehahla, Mitarbeiterinnen des Stadtteilbüros Coerde der Arbeiterwohlfahrt. Foto: Katrin Jünemann

Die Orientierung am Sozialraum, Themen aus dem Stadtteil in den Stadtteil zu tragen – das gehört zum neuen Schwerpunkt des Stadtteilbüros der Arbeiterwohlfahrt am Nerzweg 9. Interessen und Probleme abzufragen und die Anliegen aufzugreifen, darauf setze das Team des Stadtteilbüros, erläutert Mitarbeiterin Simone Zehahla .

Schon in den Sommerferien des vorigen Jahres habe die Wohn- und Stadtbau alle Böden der Gruppenräume erneuert, berichteten Zehahla und Monika Al-Daghistani vom Stadtteilbüro-Team, zu dem auch Ana Maria Menz gehöre, die am Nerzweg seit über 20 Jahren eine allgemeine Sozialberatung anbiete. Es hat eine neue Küche gegeben, zurzeit würden noch Türzargen gestrichen. Ein neuer Einbauschrank entsteht zurzeit in der Jugendwerkstatt der Stadt Münster in der Speicherstadt.

Das Stadtteilbüro sehe seine Aufgabe darin, Schnittstelle zu sein, Ansprechpartner zu vernetzen und Wege kürzer zu machen, so das Team. So gebe es beispielsweise in Kooperation mit dem Iriba-Verein donnerstags von 9 bis 10.30 Uhr das Café Coerde: „Ein Angebot für alle, für Nachbarn, zum Kennenlernen“, sagt Simone Zehahla. Manchmal wird aktuell ein Info-Pool angedockt: voriges Jahr etwa zum Eichenprozessionsspinner, vor Kurzem zum Corona-Virus. Angeschoben werden soll zum Beispiel ein Kursus Erste Hilfe für Kinder. Mulingula biete am Nerzweg 9 ein Elterncafé an und das Anna-Krückmann-Haus in Kooperation mit dem Coerder Awo-Familienzentrum einen Deutsch-Kursus. Auch Vereine oder Initiativen, die etwa eine Sprechstunde anbieten wollten, könnten Gruppenräume und ein kleines Büro nutzen, so Zehahla.

Als Mädchen im Winter bei verschiedenen Angeboten fehlten, habe sich herausgestellt, dass ihnen und ihren Müttern bestimmte Wege zu dunkel seien. Daraus ist nun das Angebot „Mehr Licht ins Dunkel“ entstanden: Am 5. März (Donnerstag) können Inter­essierte ab 18.30 Uhr mit dem Amt für Mobilität und Tiefbau und dem Stadtplanungsamt Coerde ihren Stadtteil unter die Lupe nehmen. Los geht es am Stadtteilbüro am Nerzweg 9.

Hinweise zu dunklen Straßen oder Ecken sammelt das Awo-Stadtteilbüro noch bis zum 2. März unter 0176 16 16 20 90 oder per E-Mail an s.zehahla@awo-msl-re.de.

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