Coerde
Andreas-Gemeinde setzt Zeichen

Münster-Coerde -

Im Andreas-Kirchenzentrum ist bis zum Gründonnerstag in Anlehnung an das Abendmahlsbild von Leonardo da Vinci eine Tafel mit 13 Stühlen angeordnet, die die Sitzplätze Jesu und seiner zwölf Jünger symbolisieren.

Dienstag, 07.04.2020, 17:50 Uhr
In Anlehnung an das Abendmahlsbild von Leonardo da Vinci ist im Kirchraum eine Tafel mit 13 Stühlen angeordnet.
In Anlehnung an das Abendmahlsbild von Leonardo da Vinci ist im Kirchraum eine Tafel mit 13 Stühlen angeordnet.

Da auch über die hohen kirchlichen Festtage keine Gottesdienste stattfinden, inszeniert die evangelische Andreas-Kirchengemeinde mit unverkennbaren Zeichen die christliche Botschaft dieser Tage. Während der Karwoche wird vom Kirchplatz der Blick in den Kirchraum und in das Foyer des Kirchenzentrums freigegeben.

Dort ist bis zum Gründonnerstag in Anlehnung an das Abendmahlsbild von Leonardo da Vinci eine Tafel mit 13 Stühlen angeordnet, die die Sitzplätze Jesu und seiner zwölf Jünger symbolisieren. Auf dem Tisch stehen Brot und Wein in Erinnerung an Jesu Einsetzung des Abendmahls vor dem Tag seiner Verhaftung.

Von Karfreitag, dem Kreuzigungstag Jesu, bis zum frühen Ostermorgen wird das Kreuz in der Andreas-Kirche verhangen sein. In dieser Zeit schweigen als Ausdruck der Trauer die Glocken. Am Ostertag stimmen die Glocken der Andreas-Kirche ab 9.30 Uhr in ein viertelstündiges Freudengeläut mit allen anderen Kirchenglocken in der evangelischen Landeskirche und im Bistum Münster ein. Im Anschluss an das Glockengeläut wird in der Kirche bei weit geöffneten Türen und Fenstern das Osterevangelium laut verlesen und von der Orgel erschallt eine Choralbearbeitung zu „Christ ist erstanden“ in den Stadtteil. 

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