Aktion gegen Eichenprozessionsspinner
Buntes Zuhause für Meisen

Münster-Coerde -

Das Haus der offenen Tür (HoT) Coerde der evangelischen Andreas-Gemeinde rückt dem Eichenprozessionsspinner in einer Gemeinschaftsaktion ans Leder: Es gibt bereits fertig zusammengebaute Nistkästen für Meisen aus, die gemeinhin als Fressfeind des Schädlings gelten.

Dienstag, 28.04.2020, 16:54 Uhr
In diesen bunten Nistkästen sollen künftig Meisen unterkommen, die gemeinhin als Fressfeinde der ungeliebten Eichenprozessionsspinner gelten.
In diesen bunten Nistkästen sollen künftig Meisen unterkommen, die gemeinhin als Fressfeinde der ungeliebten Eichenprozessionsspinner gelten. Foto: HoT Coerde

Das Haus der offenen Tür (HoT) Coerde der evangelischen Andreas-Gemeinde rückt dem Eichenprozessionsspinner in einer Gemeinschaftsaktion ans Leder: Es gibt bereits fertig zusammengebaute Nistkästen für Meisen aus, die gemeinhin als Fressfeind des Schädlings gelten.. Die Kästen können dann bunt bemalt werden.

„Farbe und Pinsel gibt es ebenfalls im HoT“, berichtet Henriette Wesbuer , Leiterin des Kinder- und Jugendzentrums an der Breslauer Straße. HoT-Mitarbeiter Frank Jäckel baut die Kästen zusammen, damit dieser Part schon einmal erledigt ist. Alles andere, die kreative Seite der Aktion, passiert dann zu Hause. Ist der Kasten fertig bemalt, so kann er wieder beim HoT abgegeben werden, das damit die Bäume rund ums Kirchenzentrum bestückt. Rund 30 haben schon einen Platz gefunden.

Eigentlich sollte die Aktion im Ferienprogramm laufen, das wie überall wegen Corona ins Wasser fiel. Aber die Kästen waren da, und so organisierte Henriette Wesbuer kurzerhand alles um: Für die Kinder und Jugendlichen ist das HoT seit Corona nun via Instagram erreichbar. Dort finden sie viele Angebote und Aktionsvorschläge. Und es läuft.

Die Nistkästen gibt es nach wie vor montags bis freitags von 14 bis 18 Uhr im HoT. Auch Pfarrer Frank Beckmann hat einen HoT-Kasten in seinem Garten und zusätzlich zwei weitere. Alle drei sind bezogen. „Die Toplage war zuerst weg“, erzählt er schmunzelnd. Dann folgten die beiden anderen, an denen er etwas häufiger vorbeilaufe als an dem Premium-Platz.

Übrigens hätten sich alle Altersstufen vom Nistkatenprojekt angesprochen gefühlt, berichtete er. Auch sein Vater sei aktiv geworden: Dessen Kasten hänge am Amberbaum, der nach der Neugestaltung des Kirchplatzes gepflanzt worden ist.

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