Erst kam der Lehrpfad – jetzt ist das Bienenvolk angekommen
Es summt am Heimathof

Münster-Sprakel -

Ein Bienenvolk gehört jetzt zum Heimatverein Sandrup-Sprakel-Coerde. Der Honig soll später im Jahr auf dem Heimathof erhältlich sein.

Montag, 04.05.2020, 20:33 Uhr aktualisiert: 04.05.2020, 21:01 Uhr
Antonie Averbeck unterstützt den Heimatverein Sandrup-Sprakel-Coerde bei seinem neusten Projekt: „Bienenvater“
Antonie Averbeck unterstützt den Heimatverein Sandrup-Sprakel-Coerde bei seinem neusten Projekt: „Bienenvater“ Foto: Katrin Jünemann/Oliver Werner

Der neue Bienen-Lehrpfad säumt seit Kurzem den Rand der Wiese am Sprakeler Heimathof. Er sei schon von etlichen aufmerksamen Besuchern in Augenschein genommen worden, berichtet Alfred Bölling Vorsitzender des Heimatvereins Sandrup-Sprakel-Coerde. Und nun wird das Ganze noch lebendiger: Ein Bienenvolk gehört zum Heimatverein.

Betreut und versorgt wird das Volk von Antonie Averbeck , die vor rund 15 Jahren die Imkerei zu ihrem Hobby machte und als ehemalige Vorsitzende des Kreisimkervereins bestens mit der Hege und Pflege von Bienenvölkern vertraut ist. Alfred Bölling freut sich über die organisatorische Unterstützung dieser versierten „Patentante“. Die erforderliche Grundausstattung für die Bienen sei aus privaten Mitteln gesponsert worden, berichtet er.

Umweltpflege, Nachhaltigkeit und eine generationenübergreifende Ausrichtung kennzeichnen den Sandruper Heimatverein. So kann auch gerade der Nachwuchs auf dem Heimathof stets spannende Dinge erfahren: Es eröffnen sich ihm immer neue Felder.

Die Bienen dürfen jetzt fleißig sammeln. Denn ihr Honig soll später im Jahr am Sprakeler Heimathof erhältlich sein.

Die Bienen werden unter der Gerätekappscheune untergebracht: Die Einflugschneise ihres Bienenstocks weist gen Osten. Der Jahresertrag eines Bienenvolkes liege bei 25 bis 30 Kilo, berichtet Tonie Averbeck. Sie wird sich auch um die Honigproduktion kümmern.

Die Bienen, die im Umkreis des Sandruper Heimathof auf der Suche nach Pollen und Nektar gehen, stammten von der Belegstelle Davert, erzählt Tonie Averbeck. Die Carnica-Bienen seien sanftmütig und schwärmten nicht so leicht. Jetzt brauchen die neuen Bewohner des Heimathofs nur noch trockenes und warmes Wetter – dann legen sie los.

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