Wiedereröffnung im Neubau Anfang Dezember
Aldi schließt Markt in Coerde am 13. Juni

Münster-Coerde -

Aldi kündigt an, den Markt in Coerde am 13. Juni zu schließen. Dann soll sofort der Neubau beginnen.

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Samstag, 30.05.2020, 05:47 Uhr aktualisiert: 30.05.2020, 05:50 Uhr
Am 13. Juni soll der Aldi-Markt am Hamannplatz geschlossen werden. Der Neubau schließt sich direkt an.
Am 13. Juni soll der Aldi-Markt am Hamannplatz geschlossen werden. Der Neubau schließt sich direkt an. Foto: kaj

Der Aldi-Markt am Hamannplatz in Coerde sollte ursprünglich bereits Mitte März schließen, um mit den Bauarbeiten für einen modernen Neubau an gleicher Stelle zu beginnen. Aufgrund des Ausbruches der Corona-Krise hatte sich das Unternehmen damals entschieden, den Termin zu verschieben, um zunächst die Lebensmittelversorgung weiter zu gewährleisten.

„Da sich die allgemeine Lage aktuell etwas normalisiert, werden wir nun unseren Markt in Coerde am 13. Juni schließen“, kündigt Aldi in einer Pressemitteilung an. Anschließend werde direkt mit dem Rückbau des Gebäudes begonnen und dann mit den Arbeiten für den Neubau.

Angestrebt sei, die Arbeiten bis Ende November weitestgehend abzuschließen. Die Wiedereröffnung ist für Anfang Dezember 2020 geplant, heißt es weiter.

Die Verkaufsfläche des neuen Marktes wird von bisher rund 800 auf künftig 1250 Quadratmeter vergrößert. Durch den Neubau wird der Markt in Coerde den aktuellsten Gebäudestandards entsprechen: Dazu trügen unter anderem eine Photovoltaikanlage auf dem Dach sowie eine Wärmeverbundanlage bei. So werde beispielsweise die Abwärme der Kühltruhen und Kühlwandschränke zur Beheizung beziehungsweise Kühlung des Marktraums genutzt. Insgesamt kommt der Neubau laut Aldi zukünftig komplett ohne die Nutzung fossiler Energieträger aus.

In der Bauphase stehen die Märkte an der Nevinghoffstraße 12-16 sowie an der Diekstraße 79 zur Verfügung. Darüber hinaus werde der Edeka-Markt am Hamannplatz für den täglichen Einkauf weiter zur Verfügung stehen.

Während der Baumaßnahmen werde der Edeka-Markt als Interimsmarkt im Gebäude, in dem ehemals Postenbörse und Sparkasse beheimatet waren, betrieben. Somit habe ständig ein Nahversorger geöffnet.

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