Neuer Schub für Coerde
Entwicklungskonzept auf dem Weg

Münster-Coerde -

„Jahre nach der allerersten Initiative der SPD liegt das Stadtteilentwicklungskonzept für Coerde vor. Die Erarbeitung  war ein Kraftakt des Planungsamts in enger Zusammenarbeit mit der Lokalpolitik und den vielen verschiedenen Bevölkerungsgruppen“, so Thomas Marquardt, Ratskandidat der SPD Coerde.

Montag, 15.06.2020, 19:20 Uhr
Die SPD-Politiker (v.l.) Thomas Marquardt (Ratskandidat), Bibiane Benadio (Rats- und BV-Kandidatin) und Hanni Lamken (BV-Kandidatin) begrüßen das Stadtteilentwicklungskonzept für Coerde. Das Konzept ist auf einen Zeitraum von fünf Jahren ausgelegt.
Die SPD-Politiker (v.l.) Thomas Marquardt (Ratskandidat), Bibiane Benadio (Rats- und BV-Kandidatin) und Hanni Lamken (BV-Kandidatin) begrüßen das Stadtteilentwicklungskonzept für Coerde. Das Konzept ist auf einen Zeitraum von fünf Jahren ausgelegt. Foto: SPD

 Das integrierte Handlungskonzept für Coerde ist auf dem Weg durch die politischen Gremien: Am 24. Juni ist im Rat die letzte Station. Bei der Anhörung in der Bezirksvertretung Nord, die das Konzept unisono begrüßte und einhellig zustimmte, gab es viel Lob.

In dem Zeitraum von 2020 bis 2025 sind laut Verwaltungsvorlage 14,37 Millionen Euro für die Umsetzung veranschlagt. Aus der Landesförderung werden Einnahmen von 4,44 Millionen Euro erwartet und aus der vereinbarten Beteiligung Dritter und Träger 4,75 Millionen Euro. Die Stadt Münster muss laut Ratsvorlage nun einen Anteil von 4,36 Millionen Euro finanzieren.

„Wir sind sehr froh über das Entwicklungskonzept, es bringt wichtige Schritte für die Stadtteilentwicklung“, so Udo Schonhoff (Grüne). SPD-Fraktionsvorsitzende Marianne Hopmann zeigte sich hocherfreut über die Entwicklung seit dem ersten Anstoß der „ SPD 2014 zur Sozialen Stadt“. Hopmann dankte explizit Frauke Popken vom Stadtplanungsamt, die das Entwicklungskonzept erarbeitet hat, für die „sehr gute Zusammenarbeit“ bei diesem Gemeinschaftsprojekt für Coerde und hob als ein wichtiges Ziel eine „gut funktionierende Bildungslandschaft für Coerde“ hervor. Werner Abbing (CDU) betonte, dass Frauke Popken in möglichst viele Bevölkerungsgruppen hin eingegangen sei. So sei ein großer Katalog von Aufgaben, aus der Bevölkerung benannt, entstanden. Die Verwaltung habe das nun mit Daten unterfüttert.

SPD-Ratsherr Thomas Kollmann merkte an, es sei ein Qualitätsmerkmal, dass Probleme überparteilich angegangen würden. Das Programm sei ein laufender Prozess, dessen Handlungsfelder man nachjustieren könne.

„Nun endlich, Jahre nach der allerersten Initiative der SPD, liegt das Stadtteilentwicklungskonzept für Coerde vor. Die Erarbeitung  war ein Kraftakt des Planungsamts in enger Zusammenarbeit mit der Lokalpolitik und den vielen verschiedenen Bevölkerungsgruppen“, wird Thomas Marquardt , Ratskandidat der SPD Coerde, in einer Pressemitteilung der SPD zitiert.

Die Ratsvorlage lege offen, welch große Problemlagen und Bedarfe in Coerde beständen, so Thomas Marquardt weiter. Das veranschlagte große Geldvolumen müsse nun auch tatsächlich eingesetzt werden. Dazu müsse die Verwaltung nun – nach Beschlussfassung des Rates am 24. Juni – den Förderantrag an das Land Nordrhein-Westfalen – pünktlich stellen, „damit ab 2021 endlich gestartet werden kann“, so Thomas Marquardt. Zusätzlich zum Land NRW müsse die Stadt ihren finanziellen Beitrag leisten. „Damit kommt die Stadt nun endlich ihrer Fürsorgepflicht für Coerde nach, für die Herstellung gleicher Lebensbedingungen in den Stadtteilen zu sorgen“,  merkt Bezirksvertreterin Hanni Lamken in der Mitteilung an.

„Über das Konzept hinaus muss die Bildungslandschaft in Coerde neu gedacht werden, um die Kinder auch nach dem Kindergarten in den örtlichen Schulen zu halten“, wird Bibiane Benadio, SPD-Rats- und BV-Kandidatin, in der SPD-Pressemitteilung zitiert.  

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