Forderung nach einer Lösung für Mensch und Natur
Fahrraddemo zum Schutz der Rieselfelder

Münster-Coerde -

Über 250 Teilnehmer verzeichnete die Fahrraddemo, zu der die Initiative zum Schutz der Rieselfelder eingeladen hatte.

Sonntag, 16.08.2020, 13:12 Uhr
Über 250 Teilnehmer hatte am Samstagnachmittag die Fahrraddemo,
Über 250 Teilnehmer hatte am Samstagnachmittag die Fahrraddemo, Foto: kaj

Vom „Heidekrug“ an der Coermühle 100 bis zur Biologischen Station kurz vor dem Hessenweg erstreckte sich die große Fahrraddemo, zu der die Initiative zum Schutz der Rieselfelder eingeladen hatte.

Es waren über 250 Teilnehmer, die sich am Samstagnachmittag trotz des anfangs tiefdunklen, regendräuenden Himmels in den Sattel geschwungen und auf den Weg gemacht hatten – um ihre Unterstützung für eine Verkehrsberuhigung in den Rieselfeldern zu dokumentieren. Quer durch alle Generationen waren die Freunde der Rieselfelder unterwegs.

Der Initiative gehe es um eine effektive und nachhaltige Lösung für Mensch und Natur, erläuterte Bodo Kensman von der Bürgerinitiative. Die Maximalforderung sei eine Sperrung. Aber, und das unterstrich er, das beinhalte zugleich freie Fahrt für Anlieger, Landwirte und natürlich Ärzte.

Dr. Michael Harengerd, Leiter der Biologische Station, erinnerte vor dem Start der Demo auf dem Parkplatz des „Heidekrugs“ an das Jahr 1996, in dem die Rieselfeldhälfte östlich der Coermühle zum Naturerlebnisgebiet, zum Naherholungsgebiet für die Bürger, geworden waren. Opfer des Durchgangsverkehrs auf der Coermühle, das belegten die Zahlen, sei auch die Ringelnatter, die sich erst seit Kurzem wahrnehmbar im Europareservat etabliert hat.

Unterstützt wurde die Demo der Rieselfeld-Initiative von Fridays for Future Münster, der Biologischen Station, dem adfc, SPD, Grünen, ÖDP sowie Kidical Mass Münster.

 

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