„Mneme-Kollektiv“: Tanztheater für Kinder in der Meerwiese
Superheldinnen suchen neue Kraft

Münster-Coerde -

„Turbogigamanipoweristisch“ steht am 1. November (Sonntag) in der Meerwiese auf dem Programm: eine Tanztheatervorstellung für Kinder von sieben bis elf Jahren inszeniert vom „Mneme-Kollektiv“ aus Münster. Das Ensemble hat sich zu Beginn des Jahres 2019 gegründet und choreografiert seitdem Tanztheaterstücke mit und für Kinder und Jugendliche.

Dienstag, 06.10.2020, 12:42 Uhr
Superheldinnen, die ihre alten Fähigkeiten verloren haben und sich auf die Suche nach neuen Superkräften machen, stehen am 1. November (Sonntag) in einer Tanztheatervorstellung für Kinder von sieben bis elf Jahren in der Meerwiese auf dem Bühne.
Superheldinnen, die ihre alten Fähigkeiten verloren haben und sich auf die Suche nach neuen Superkräften machen, stehen am 1. November (Sonntag) in einer Tanztheatervorstellung für Kinder von sieben bis elf Jahren in der Meerwiese auf dem Bühne. Foto: Mario Soose

Mit „Turbogigamanipoweristisch“ steht am 1. November (Sonntag) in der Meerwiese eine Tanztheatervorstellung für Kinder von sieben bis elf Jahren auf dem Programm. Auf der Bühne der Theater-Spielstätte steht an diesem Tag das „Mneme-Kollektiv“ aus Münster.

Das Ensemble aus Münster hat sich nach eigenen Angaben zu Beginn des Jahres 2019 gegründet und choreografiert seitdem Tanztheaterstücke mit und für Kinder und Jugendliche.

Nach der Erstlingsproduktion „Mission Funkel“, einer Sternentanzreise für Kinder von vier bis sieben Jahren, folgt nun am 1. November um 15.30 Uhr die Premiere des Superhelden-Tanztheaterstücks für Kinder ab sieben Jahren im Theater in der Meerwiese. Nach der Premiere gibt es sofort am Tag danach, am 2. November (Montag), eine weitere Vorstellung um 10 Uhr.

Die Geschichte: Gerade haben die Zuschauer die Superheldinnen noch beim prahlerischen zur Schau stellen ihrer Superkräfte auf ihrem Heimatplaneten beobachten können, schon stehen sie völlig ratlos und verlegen vor ihnen. Denn beim Eintritt in die Erdatmosphäre scheinen sie jede einzelne ihrer besonderen Fähigkeiten verloren zu haben. Sie begeben sich auf eine Suche nach neuen Superkräften, heißt es in der Mitteilung des Mneme-Kollektivs. Dabei gehe es turbulent zu, denn die eigenen Kräfte einzuschätzen, sei manchmal gar nicht so einfach.

Angelehnt an die Geschichte der Superheldinnen können die Kinder anschließend ihre eigenen Stärken erforschen. Die Tänzerinnen des Mneme-Kollektivs leiten einen Workshop, in dem die Kinder kreativ und bewegungsfreudig über ihre individuellen Talente und Besonderheiten nachdenken können.

Dieser Teil finde aber nur statt, wenn die CoronaSchutzverordnung es zu dem Zeitpunkt zulasse, so die Mitteilung des Ensembles weiter.

Die vier Tänzerinnen Charlotte Petersen, Sarah Bernhard, Friederike Klodwig und Isabel Bernhard tanzen seit klein auf miteinander, und der enge Kontakt sei auch nach den ihren Studiengängen – Tanzpädagogik, zeitgenössischer Bühnentanz und Tanztherapie – in verschiedenen Städten – Arnheim, Amsterdam und Heidelberg – nicht abgebrochen. Mit der Gründung ihres eigenen Kollektivs möchten die vier professionellen Tänzerinnen Tanzformate entwickeln, die Zugänge schaffen und Bewegungsfreude wecken, so die Pressemitteilung weiter. Die Vorstellungen arbeiteten mit einfachen, mobilen Bühnenbildern und seien für Turnhalle oder Schulhof kompatibel.

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