Gievenbeck
Für die Ortskern-Umgestaltung kämpfen

Mittwoch, 29.07.2009, 19:07 Uhr

Münster-Gievenbeck - Diese Bilanz kann sich sehen lassen: Beinahe alle Punkte aus dem Wahlprogramm der CDU Gievenbeck von 2004 seien erfüllt worden, berichtete Heinz-Dieter Sellenriek , Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion. Einzige Ausnahme: Die Umgestaltung des Ortskerns lässt weiter auf sich warten. „Grund dafür sind die fehlenden Landesmittel, aber das forcieren wir jetzt verstärkt“, betonte Sellenriek.

Die CDU stellte am Dienstagabend ihr Wahlprogramm für Gievenbeck und die Kandidaten für die erstmals zwei Wahlkreise des Stadtteils vor. In Gievenbeck-Nord tritt Meik Bolte an, während Sellenriek das Mandat für Gievenbeck-Süd holen möchte. Für die Bezirksvertretung (BV) West kandidieren unter anderem Bezirksbürgermeisterin Elisabeth Westrup (Listenplatz 1), Peter Hamann (Platz 7) und Veronika Güttler (Platz 10). Derzeit hat die CDU neun Mandate in der BV.

„Wir haben ab 1999 massiv in die Planungen eingegriffen und alles vorab auf Bürgerversammlungen diskutiert“, blickte Sellenriek zurück. „Nachdem so viel bewegt wurde, ist der Handlungsdruck nicht mehr so groß.“ Dennoch gebe es weitere Aufgaben.

Dazu gehört die Betreuungsquote für Kinder unter drei Jahren. Sie liegt in Gievenbeck jetzt bei über 20 Prozent. „40 Prozent möchten wir erreichen“, stellte Sellenriek klar.

Der Stadtteil habe eine leicht steigende Kinderzahl. Daher solle künftig noch mehr Jugendarbeit geleistet werden. Sellenriek: „In bestimmten Bereichen gibt es noch Problemgruppen, dort ist die aufsuchende Jugendarbeit der richtige Ansatz.“

Meik Bolte zeigte sich „guter Hoffnung, dass die Schullandschaft in Gievenbeck so erhalten bleiben kann, wie sie ist.“ Auch für die Wartburg-Hauptschule: „Nach den derzeitigen Schülerzahlen sieht es so aus. Aber eine Bestandsgarantie kann keiner von uns abgeben.“

Die noch ausbaubedürftige Verkehrsberuhigung sprach Elisabeth Westrup an: „Viele Bürger haben Probleme mit dem Verkehr vor ihrer Haustür. Es ist unsere Aufgabe, Maßnahmen zu treffen, um sie zufrieden zu stellen.“ Sellenriek betonte bezüglich der gefährlichen Kurve an der Gievenbecker Reihe: „Wir erwarten, dass dort ein Fußweg geschaffen wird.“ Dies solle möglichst noch in diesem Jahr geschehen.

Der Ramertsweg müsse entlastet, solle aber nicht gesperrt werden.

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