Schützentradition
Carsten Niehaus trifft und siegt

Münster-Nienberge -

Neuer Runkelmutt bei den St.-Jacobi-Schützen ist Carsten Niehaus. Auf dem Hof des Jungschützenkönigs des Vorjahres, Robin Inkmann, fand der traditionelle Abschluss des Schützenfestes statt.

Mittwoch, 11.07.2012, 20:07 Uhr

Schützentradition : Carsten Niehaus trifft und siegt
Die St.-Jacobi-Schützen lassen ihre neuen Majestäten hochleben: Neuer Runkelmutt ist Carsten Niehaus (r.), neuer Jugend-Kaiser Stefan Altefrohne. Foto: -mfe-

Runkelmutt ist die Bezeichnung für den Jungschützenkönig der St.-Jacobi-Bruderschaft. Denn Ziel des Wettkampfs ist kein hölzerner Vogel, sondern eine Runkelrübe. Neuer Runkelmutt bei den St.-Jacobi-Schützen ist Carsten Niehaus . Königin an seiner Seite ist Marina Ebbing. Als Hofstaat begleiten die neuen Majestäten Sven Mense und Isabell Rösmann sowie Patrick Giesbert und Carola Merholz.

Auf dem Hof des Jungschützenkönigs des Vorjahres, Robin Inkmann , fand der traditionelle Abschluss des Schützenfestes statt. In diesem Jahr ermittelte der St.-Jacobi-Nachwuchs außerdem auch einen Kaiser unter den ehemaligen Nachwuchskönigen. Dieser Titel ging an Stefan Altefrohne, der Lena Henrichmann zur Kaiserin wählte. Fünf Jahre wird Altefrohne im Amt bleiben.

„Am Wettkampf dürfen Mitglieder ab 16 Jahren teilnehmen“, erklärte Jungschützenoberst Markus Rotert. Nach oben gebe es allerdings keine Altersbeschränkung. Jeder sei so jung, wie es sich fühle und deshalb nie zu alt für den Titel des Runkelmutts. Musikalisch begleitete der Musikzug Nienberge das Jungschützenfest. Nach der Proklamation fand das „Alkohol-Sondergericht“ der Bruderschaft statt. Dabei werden verschiedene Vergehen der Schützen geahndet. Dazu gehört laut Markus Rotert vor allem das Missachten der Kleidervorschriften. Falsche Socken beim Antreten seien dabei der Klassiker. In diesem Jahr hatte außerdem ein Offizier seine Jacke beim Schützenfest unbeaufsichtigt liegen lassen und ein anderer war hineingeschlüpft. „Das geht gar nicht“, erklärte Rotert mit einem Augenzwinkern. Geahndet wird auch Handyklingeln im Gottesdienst. Die Strafen, die die Schützen erhalten, sind in Bier zu begleichen. So haben alle Mitglieder etwas davon.

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