Eltern und Kinder helfen bei letzten Innenarbeiten
Neue U3-Räume der Kita Lichtblick eingeräumt

Münster-Gievenbeck -

Im Kindergarten „Lichtblick“ der Evangelischen Jugendhilfe Münsterland herrschte am Wochenende geschäftiges Treiben. Während Mitarbeiterinnen Regale einräumten, Möbel rückten oder Spielzeug sortierten, strichen Eltern die letzten Wände oder hantierten mit dem Staubsauger. Bevor nach der Sommerpause der Arbeitsalltag wieder losgeht, wurden die neu angebauten Räume bezogen.

Donnerstag, 22.08.2013, 18:08 Uhr

Auch der fünfjährige Leonhard (l.) sein Bruder Lukas (3) halfen wie ihre Mutter beim Einräumen.
Auch der fünfjährige Leonhard (l.) sein Bruder Lukas (3) halfen wie ihre Mutter beim Einräumen. Foto: hhe

Um insgesamt 160 Quadratmeter ist die Einrichtung in den vergangenen Monaten gewachsen, vornehmlich für die Betreuung weiterer Kinder unter drei Jahren. Gleich nach dem Abzug der Handwerker aus dem Gebäude ging es an die Einrichtung der Anbauten. Außer einem neuen Wickelraum erwarten die kleinen Neuankömmlinge nun unter anderem ein Musikzimmer und eine Bibliothek, letztere soll auch als Ruhe- und Schlafraum genutzt werden.

„Ohne die Hilfe der Eltern wären wir aufgeschmissen. Umso mehr freut es uns, dass sich schnell genug Mütter und Väter fanden und alle pünktlich da waren“, freute sich Leiterin Jutta Lüdenbach . Beim Rundgang durch Erd- und Obergeschoss wurde ihre Aussage schnell bestätigt, denn gestapelte Stühle, leere Kartons und jede Menge unsortierte Spielsachen galt es, an ihren angestammten oder künftigen Platz zu bringen.

Lüdenbach half selbst mit und behielt dabei stets den Überblick. „Es ist für uns und unsere Helfer noch gar nicht so leicht, jeden Raum sofort zu finden“, verriet sie. So hat zum Beispiel der Waschraum seinen Platz gewechselt und befindet sich nun direkt neben dem Eingang. Verständlich, dass da manch einer erst quer durch die ganze Kita irrte, ehe er sein Ziel erreichte.

Oksana Jonas , deren Sohn derzeit den Kindergarten besucht, gewann der Arbeit ihre freudige Seite ab. Auf einer Leiter stehend oder auf dem Boden kniend, strich sie mit einem Pinsel die Wände weiß. „Ich fühle mich hier fast wie zu Hause, die Arbeit macht mir sehr viel Spaß. Ich habe auch sofort ja gesagt, als Helfer gesucht wurden“, verriet sie. Ähnlich ging es den übrigen Eltern, denn auch wenn das viele Bücken und Hin- und Herlaufen anstrengend war, schritten sie mit Eifer zur Tat.

Beim gemeinsamen Imbiss zur Mittagspause tankten alle neue Kraft, ehe es weiter ging. Zwar stehen noch einige Arbeiten im Außenbereich an, den täglichen Betrieb stören diese aber nicht. „Wir haben mehrere Aus- und Eingänge, das ist kein Problem. Wenn dann endgültig alles fertig ist, haben wir drinnen und draußen optimale Möglichkeiten“, blickt Jutta Lüdenbach optimistisch in die Zukunft.

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