Interessierte nutzten die Gelegenheit zur Besichtigung der Oxford-Kaserne
Erkundungstour auf 26 Hektar

Kaum eine halbe Stunde nach der Öffnung der Kasernentore musste sich eine der „Empfangsdamen“ bereits Nachschub holen. „Ich habe schon keine Übersichtskarten mehr“, erklärte die Mitarbeiterin des Stadtplanungsamtes. Die Behörde war mit einem 15-köpfigen Team vor Ort, um den Besichtigungstermin in der Oxford-Kaserne zu managen.

Dienstag, 19.11.2013, 18:11 Uhr

Das Tor zur Oxford-Kaserne stand Interessierten am Dienstag zum ersten Mal nach dem Abzug der britischen Armee offen. Das Stadtplanungsamt verteilte Übersichtskarten an die Besucher (rechts).
Das Tor zur Oxford-Kaserne stand Interessierten am Dienstag zum ersten Mal nach dem Abzug der britischen Armee offen. Das Stadtplanungsamt verteilte Übersichtskarten an die Besucher (rechts). Foto: mfk

Zum ersten Mal durften Bürger nach dem Abzug der britischen Streitkräfte auf das 26 Hektar große Gelände. Der Andrang war bereits zu Beginn am Dienstagmittag groß. Die Klasse 5e des benachbarten Stein-Gymnasiums war ebenso gekommen wie eine Studentengruppe angehender Bauingenieure.

„Das Ziel ist, dass sich die Bürger einen Eindruck vom Gelände machen können, von der Größe, der Struktur“, erklärte Andreas Leifken , Mitarbeiter des „Teams Oxford-Kaserne“ des Stadtplanungsamtes . „Bisher kam man hier ja nicht drauf.“ Die große Resonanz freute Leifken auch deshalb, weil die Stadt die Bürger einlädt, sich mit eigenen Ideen in den weiteren Planungsprozess einzubringen. Für diese Beteiligung sei es wichtig, „dass jeder auch ein Bild vom Gelände vor Augen hat“.

Für einen ersten Eindruck sorgte das Stadtplanungsamt mit den Übersichtskarten , die Besuchern an die Hand gegeben wurden: Vom Eingangsbereich an der Roxeler Straße mit dem grauen Wachgebäude rechterhand und dem ebenso grauen Verwaltungsbau links bis zum Schießstand und der Hindernisbahn waren darauf alle Plätze und Gebäude eingezeichnet, wenn auch nicht alle zugänglich. Führungen gab es keine, ein freier Rundgang war angesagt.

Bürger erkunden Oxford-Kaserne

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Auf dem großen asphaltierten Exerzierplatz konnten die Besucher ihre Autos parken. Andere waren gleich mit dem Fahrrad gekommen und erkundeten die Kaserne per pedale. Abgesehen natürlich von den vier Gebäuden, die Interessierten offen standen: Neben der Wache und dem Verwaltungsgebäude waren das exemplarisch ein Unterkunftsgebäude und eine Garage. Viele Überbleibsel der britischen Armee fanden sich darin nicht mehr – die Besucher schritten überwiegend durch kahle Räume. Aber historische: Abgesehen von einem Küchen-, einem Verwaltungs- und einem Schulgebäude sowie der Kfz-Werkstatt „ist hier wirklich noch alles historische Substanz“, erklärte Meike Janssen vom Stadtplanungsamt. Die originäre Gestalt der Kaserne, die 1934 bis 1936 für die Flakartillerie der Wehrmacht gebaut worden war, sei weitgehend erhalten.

Inwiefern das Einschränkungen für die künftige Nutzung mit sich bringt, ist noch völlig offen. Die Prüfung der Denkmalbehörden sei gerade erst angelaufen, erklärte Janssen. Schließlich sei die Kaserne erst am 14. November von der britischen Armee an die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben übergeben worden.

Briten räumen Oxford-Kaserne aus

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