CDU stellt bei Bürgerversammlung ihre Forderungen für die Entwicklung Gievenbecks vor
Schule, Kitas und Parkplätze

Münster-Gievenbeck -

Eine neue Grundschule oder den Ausbau der vorhandenen Grundschulen sowie bis zu drei neue Kitas fordert die CDU für Gievenbeck. Und: mehr Angebote für Jugendliche. 50 Zuhörer erfuhren am Mittwochabend bei einer Bürgerversammlung samt Diskussion über die wohnungspolitische Entwicklung des Stadtteils im Fachwerk, wie die CDU diese Anliegen begründet.

Donnerstag, 13.03.2014, 19:03 Uhr

Die Teilnehmer der Bürgerversammlung im Fachwerk beteiligten sich insbesondere bei Nahverkehrsfragen lebhaft an der Debatte.
Die Teilnehmer der Bürgerversammlung im Fachwerk beteiligten sich insbesondere bei Nahverkehrsfragen lebhaft an der Debatte. Foto: jans

Zentrales Thema war die Zukunft der Oxford-Kaserne und der ehemaligen Britenhäuser. Die Moderation übernahm Ratsherr Heinz-Dieter Sellenriek .

Ratskandidatin Mechthild Neuhaus und Thomas Lilge vom Vorstand der Ortsunion stellten zunächst in einem ebenso knappen wie informativen Referat den Sachstand und die Positionen der CDU vor. „Wir möchten aus dieser Veranstaltung möglichst viele Anregungen mitnehmen“, betonte Neuhaus. Die Referenten verdeutlichten die Preispolitik der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima), die die ehemaligen Briten-Areale möglichst gewinnbringend vermarktet. Hier gelte es, die Preisgestaltung durch politische Maßnahmen zu ändern, damit Wohnraum bezahlbar bleibe, so Neuhaus.

Über städtebauliche Aspekte des bevorstehenden Wandels sprach Thomas Lilge. Er hob hervor, die Oxford-Kaserne dürfe „keine Barriere“ im Stadtteil bilden. Einen neuen Einzelhandelsstandort werde es dort mit Hinblick auf benachbarte Geschäftszentren nicht geben. Das gesamte Areal solle „prozesshaft“ entwickelt werden. Insgesamt 800 Wohneinheiten können dort bis 2019 entstehen.

Angesichts dieser Veränderungen ergeben sich für die CDU noch weitere Forderungen: Es sollen mehr Parkplätze gebaut werden, Durchgangsverkehr innerhalb der Oxford-Kaserne müsse verhindert werden, und die „organischen Wegestrukturen“ des Stadtteils sollen erhalten bleiben. Zudem soll der Nahverkehr besser an die Gievenbecker Verhältnisse angepasst werden. Zahlreiche Vorschläge, wie dies geschehen könnte, kamen aus dem Publikum. „Die Linie 12 kann die Linie 22 verstärken“, hieß es beispielsweise.

Weitergehende Forderungen der CDU angesichts des örtlichen Wandels waren unter anderem eine nur vorübergehende Unterbringung von Flüchtlingen“ als Zwischennutzung von frei gewordenem Wohnraum sowie die Neugestaltung der Ortsmitte. Grundsätzlich fordert die CDU den Erwerb der Briten-Grundstücke durch die Stadt, die Einbeziehung aller sozialen Gruppen in den örtlichen Wandlungsprozess und „die maßvolle Erweiterung von Gievenbeck “.

Das Fazit der Veranstaltung lieferte Moderator Sellenriek: „Wir haben in Gievenbeck ’ne ganze Reihe Baustellen, wo sich was bewegt – oder wo sich was bewegen sollte!“

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/2319135?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F132%2F136%2F2572838%2F2572844%2F
Gronauerin bei „Deutschland sucht den Superstar“
Daumendrücken ist angesagt: Die 17-jährige Gronauerin Joana Kesenci wird am Samstagabend beim Casting der RTL-Talentshow „Deutschland sucht den Superstar“ im TV zu sehen sein.
Nachrichten-Ticker