Neujahrsempfang der CDU
Gievenbeck wächst weiter

Münster-Gievenbeck -

Prominenter Besuch beim Neujahrsempfang der CDU Gievenbeck: Sandra Wehrmann, neue Geschäftsführerin der Wohn- und Stadtbau, referierte zur wohnungspolitischen Entwicklung auch in Gievenbeck.

Montag, 12.01.2015, 00:01 Uhr

Auf Einladung der Gievenbecker CDU referierte Sandra Wehrmann, Geschäftsführerin der Wohn- und Stadtbau, über wohnungspolitische Entwicklungsmöglichkeiten – vor allem für Gievenbeck.
Auf Einladung der Gievenbecker CDU referierte Sandra Wehrmann, Geschäftsführerin der Wohn- und Stadtbau, über wohnungspolitische Entwicklungsmöglichkeiten – vor allem für Gievenbeck. Foto: kbö

Es waren überraschende Informationen und Zahlen, die Sandra Wehrmann da mittels Beamer an die Wand des Fachwerks projizieren ließ. Fakten, die selbst Alteingesessene verwunderten und vor allem eins belegten: Gievenbeck ist nicht nur ein junger und rasch wachsender Stadtteil, sondern vor allem auch einer der beliebtesten. Das war ein Fazit des Vortrags der neuen Geschäftsführerin der Wohn- und Stadtbau , den sie anlässlich des Neujahrsempfangs der Gievenbecker CDU im Fachwerk hielt.

Neugierig waren die zahlreichen Besucher vor allem auf das Vorhaben der Wohn- und Stadtbau hinsichtlich der zu entwickelnden Fläche der ehemaligen Oxford-Kaserne. Dort sollen bekanntlich unter anderem 830 bis 1000 neue Wohnungen entstehen – unter Federführung des städtischen Wohnungsunternehmens. Ob das so kommen wird, ließ Wehrmann allerdings offen: „Derzeit läuft die Erstellung des Verkehrswert-Gutachtens.“ Erst dann könne man sagen, wie hoch die Bundesanstalt für Immobilen-Aufgaben (Bima) die Grundstückspreise festsetze. Eines machte Wehrmann nämlich deutlich: „Der Kaufpreis könnte höher sein, als wir uns das wünschen.“ Denn eins stehe fest: „Auch die Bima muss wirtschaftlich arbeiten.“ Das Bestreben sei es jedoch, das gesamte Areal zu entwickeln: „Hier liegt eine große Chance für den Stadtteil.“

Konkreter wurde die Chefin der Wohn- und Stadtbau beim Projekt „Arnheimweg 15 bis 29“. Dort habe man im Oktober des vergangenen Jahres acht Zweifamilienhäuser (ehemalige Briten-Wohnungen) gekauft, in denen man aufgrund der derzeitigen Ausnahmesituation Flüchtlinge unterbringe. Sobald andere Unterkünfte fertig sind, sollen – so das Vorhaben – die Immobilien in der zweiten Jahreshälfte 2015 abgerissen werden. Neu entstehen sollen dort nach derzeitigem Planungssand 60 neue Wohnungen (38 Eigentums- und 22 öffentlich geförderte Wohnungen). Vorgesehen ist laut Wehrmann ein städtebaulicher Architekten-Wettbewerb – „schon aufgrund der Größe der Baumaßnahme und der städtebaulichen Bedeutung im Ortskern von Gievenbeck“. Ziel sei eine schnelle Umsetzung des Projekts: „Wunschbaubeginn wäre im ersten Quartal 2016.“

Ein weiteres Großprojekt sei der Bau einer vierzügigen Kita mit 28 öffentlich geförderten Mietwohnungen an der Hensenstraße (wir berichteten). Dort hofft die Wohn- und Stadtbau, im zweiten Quartal dieses Jahres mit dem Bau beginnen zu können. Bezugsfertig wäre der Komplex demnach bereits im vierten Quartal 2015.

„Gievenbeck hat 21 000 Einwohner und wird weiter wachsen“, prognostizierte Wehrmann, die damit rechnet, dass der Stadtteil in den nächsten Jahren um weitere 1000 Bürger zulegt. Gievenbeck sei ein ausgesprochen beliebter Stadtteil. Das belegte Sandra Wehrmann mit beeindruckenden Zahlen: „Von stadtweit 5000 Wohnungsinteressierten wollen allein 1200 nach Gievenbeck.“

Nach dem Vortrag stellte sich Wehrmann den Fragen ihrer zum Teil auch recht fachkundigen Zuhörer. Anschließend ehrte Ortsunions-Vorsitzender Alfons Neuhaus den Christdemokraten Günter Baumgarten für seine 40-jährige Mitgliedschaft. Ebenfalls seit 40 Jahren in der CDU sind Dieter Sellenriek (unter anderem langjähriger CDU-Vorsitzender im Rat der Stadt) sowie Gerhard Biller. Für den musikalischen Rahmen des Neujahrsempfangs im Fachwerk sorgte Ruslan Redkin vom Verein „Talant“.

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