CDU regt neuen Radweg an
Mehr Sicherheit, kürzerer Weg

Münster-Nienberge/Gievenbeck -

Geringer Aufwand, große Wirkung: Ein neuer, kleiner Rad- und Pättkesweg könnte für deutlich mehr Sicherheit für Fahrradfahrer zwischen Nienberge und Gievenbeck sorgen. Insbesondere gäbe es dann eine Alternative für die von vielen Radfahrern mit ausgesprochen viel Unbehagen befahrene Strecke am Rüschhausweg über die Brücke der A1.

Donnerstag, 16.06.2016, 23:06 Uhr

Direkt hinter dem Rölver-Durchlass führt ein kleiner, befestigter Weg in Richtung Wald. Diesen könnte man laut Vorschlag der CDU ausbauen. Der Vorteil für Radfahrer: Sie müssten nicht mehr die Brücke auf dem Rüschhausweg nutzen. Dort kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen, wenn sich Radler an die Vorschriften halten (kl. Foto).
Direkt hinter dem Rölver-Durchlass führt ein kleiner, befestigter Weg in Richtung Wald. Diesen könnte man laut Vorschlag der CDU ausbauen. Der Vorteil für Radfahrer: Sie müssten nicht mehr die Brücke auf dem Rüschhausweg nutzen. Dort kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen, wenn sich Radler an die Vorschriften halten (kl. Foto). Foto: kbö

Die CDU in der Bezirksvertretung Münster-West schlägt vor, den ohnehin schon leicht befestigten Weg direkt hinter dem Rölver-Durchlass in Nienberge weiterzuführen. Der Weg würde dann durch das kleine Wäldchen bis hin zur sogenannten „Reiterbrücke“ führen. Den Rüschhausweg erreichen die Radfahrer dann kurz hinter der Autobahnbrücke auf der Gievenbecker Seite. Dort die Straße überquert, gelangen die Pedalritter auf einen sicheren weil separaten Radweg .

Derzeit ist das Befahren des Brückenbereichs an der A1 wischen Nienberge und Gievenbeck alles andere als angenehm – insbesondere dann nicht, wenn Radfahrer sich an die vorgegebene Regelung halten. Die dort vorhandene Markierung ist nämlich nicht für Radler gedacht, wie viele glauben. Diese müssen nämlich links der Linie auf der Straße fahren. Doch selbst wenn die Fahrradfahrer den für Fußgänger gekennzeichneten Weg nutzen, wird es eng.

Diese Gefahrensituation möchten die Christdemokraten nun entschärft wissen. „Der Weg bis zum Wald wurde ja bereits von Jugendlichen während der bundesweit bekannten 72-Stunden-Aktion leicht befestigt“, sagt Bezirksvertreter Markus von Diepenbroick-Grüter . Mit geringen Aufwand wäre es seiner Meinung nach möglich, den Weg durch den Wald weiter zu führen: „Er muss ja nicht geteert und gepflastert werden“, sagt der Kommunalpolitiker. „Es würde schon eine leichte Befestigung mit Schotter und Split reichen.“

Neben der Sicherheit hat von Diepenbroick-Grüter noch einen weiteren Vorteil ausgemacht: „Die neue Wegeführung wäre nur 300 Meter lang und würde sogar noch eine Ersparnis von mehreren Hundert Metern für die Radfahrer bringen.“ Durch die Beschaffenheit des neuen Wegs fielen auch überschaubare Kosten an. „Es wäre eine sinnvolle Investition in die Sicherheit der Radfahrer, die hier zu Hunderten pro Tag die Autobahnbrücke passieren und künftig eine Alternative hätten“, sagt von Diepenbroick-Grüter. Insbesondere Jugendliche und Schulkinder würden auf ihrem täglichen Weg nach Gievenbeck davon wirklich profitieren.

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