Sommerfest des Fachwerks
Alle Zutaten stimmen

Münster-Gievenbeck -

Strahlender Sonnenschein über Gievenbeck, dazu tolle Angebote für Familien und ein Kinderflohmarkt ohne Standgebühren – die Zutaten für das Sommerfest des Fachwerks Gievenbeck waren wie aus dem Bilderbuch.

Montag, 04.07.2016, 00:07 Uhr

Endrik, der Magier, war nicht die einzige Attraktion auf dem Sommerfest des Gievenbecker Fachwerks. Passend zur Fußball-Europameisterschaft hatten die Veranstalter mit dem Fußball-Sumo (kl. Foto) ein entsprechendes Fußball-Event auf die Beine gestellt. Die Gäste freuten sich über so viel Abwechselung.
Endrik, der Magier, war nicht die einzige Attraktion auf dem Sommerfest des Gievenbecker Fachwerks. Passend zur Fußball-Europameisterschaft hatten die Veranstalter mit dem Fußball-Sumo (kl. Foto) ein entsprechendes Fußball-Event auf die Beine gestellt. Die Gäste freuten sich über so viel Abwechselung. Foto: bsc

„Ich bin sehr zufrieden mit dem Zuspruch“, zog Alfons Egbert, Leiter des vom Amt für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Münster geförderten Stadtteilhauses, schon im Laufe des Nachmittages ein positives Fazit.

Es seien deutlich mehr Besucher als im Vorjahr gekommen, was aber auch dem besseren Wetter geschuldet gewesen sei. Höhepunkte des Sommerfestes waren neben verschiedenen Spiel- und Spaßangeboten für Kinder vor allem der Auftritt eines Zauberers und das Kindertheater „Frau Meier, die Amsel“. Das von Ulrike Rehbein gespielte Ein-Personen-Stück lockte viele Eltern mit ihren Kindern an. „,Frau Meier, die Amsel‘ ist ein absolutes Rennerstück, das generationenübergreifend Begeisterung findet“, erklärt Rehbein die Wahl des Programms.

Vorher hatte draußen ein Zauberer die Kinder fasziniert und die jungen Besucher gekonnt in seine Show eingebunden. Doch Endrik, der Magier, war nicht die einzige Attraktion auf dem Fest. Passend zur Fußballeuropameisterschaft hatten die Veranstalter ein Fußball-Event auf die Beine gestellt. Mit aufblasbaren, dicken Bällen um ihren Körper duellierten sich die Teilnehmer in Teams. Das Spiel selbst wurde dadurch nicht unbedingt leichter – im Gegenteil. „Es fühlt sich so an, als hätte man einen dickeren Bauch“, berichtete Ilja Bozer . Der Neunjährige spielt nicht nur selber leidenschaftlich Fußball, er verfolgt auch die Europameisterschaft . Und so wirkte auch bei ihm noch das Samstagabendspiel der Deutschen gegen Italien nach. „Wenn Müller und Özil daneben schießen, ist es schon fast verloren“, gab er Einblick in seine Gefühlswelt vom Vortag. Für das Halbfinale gibt er sich siegessicher: „Frankreich werden wir auch platt machen.“

Zusammen mit Ilja trat Papa Merich gegen den Ball. „Wir wohnen direkt hier um die Ecke, der kurze Weg ist sehr angenehm“, erzählt er. Er gehe mit seiner Familie regelmäßig beim Fachwerk ein und aus – im Durchschnitt rund dreimal im Monat. Neben dem „sehr guten Programm für Kinder“ nutzten sie das Mittagsangebot für Familien häufig, so Merich Bozer.

Nicht zuletzt dank der Nähe zum Zuhause im Stadtteil waren auch Carmen Musholt und ihre Familie auf dem Sommerfest unterwegs. Während die Kinder die verschiedenen Angebote erkundeten, verkaufte die Mama erstmals alte Kindersachen auf dem Flohmarkt. „Man kennt viele, die hier vorbei laufen“, beschrieb Musholt die familiäre Atmosphäre des Festes. Eines gab aber auch sie zu: „Wenn es den ganzen Tag geregnet hätte, wären wir wohl nicht gekommen.“

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