Arbeiten am Fachwerk
Der Giebel bekommt neues Holz

Münster-Gievenbeck -

Zwei wuchtige Gerüste auf der Ostseite des Fachwerks verraten es: Die Handwerker haben wieder das Sagen am Stadtteilhaus am Arnheimweg.

Dienstag, 14.03.2017, 00:03 Uhr

Ein Bild vom Fortschritt der Arbeiten machten sich Ute Schwermann, Architektin und Mitarbeiterin im städtischen Amt für Immobilienmanagement, und Fachwerkleiter Alfons Egbert. Die westliche Giebelseite (kl. Foto) wurde bereits im Sommer vergangenen Jahres saniert. Der Ortgang bekam in diesem Zuge eine Metallabdeckung.
Ein Bild vom Fortschritt der Arbeiten machten sich Ute Schwermann, Architektin und Mitarbeiterin im städtischen Amt für Immobilienmanagement, und Fachwerkleiter Alfons Egbert. Die westliche Giebelseite (kl. Foto) wurde bereits im Sommer vergangenen Jahres saniert. Der Ortgang bekam in diesem Zuge eine Metallabdeckung. Foto: kbö

Es ist der zweite Bauabschnitt: Nachdem im Sommer vergangenen Jahres die westliche Giebelseite saniert wurde, ist nun die Ostseite an der Reihe. „Es handelt sich um Arbeiten zur Instandhaltung des Gebäudes“, sagt Architektin Ute Schwermann vom Amt für Immobilienmanagement. Erneuert wird die schadhafte Holzverkleidung.

„Im Laufe der Jahre fangen die alten Bretter an, morsch zu werden“, so Schwermann. Zudem sei die Dämmung nicht mehr ausreichend gewesen. „Auch die muss komplett ausgetauscht werden.“ Und Alfons Egbert , Leiter der Fachwerks, ergänzt: „Auch die Regenschutzfolie war nicht mehr dicht und muss komplett erneuert werden.“ Wasser sei eingedrungen und habe bereits Spuren hinterlassen. „Der Schaden ist aber gering“, wie Ute Schwermann versichert.

Zunächst wurden die alte Verschalung sowie die ebenfalls schadhafte Dämmung abgenommen. Die unter der Verschalung liegende Holzkonstruktion musste ebenfalls komplett entfernt und erneuert werden. Der sogenannte „Ortgang“ (seitlicher Abschluss der Dachkante) bedurfte ebenfalls eines Austauschs. Nach Abschluss der Arbeiten erhält dieser zum besseren Witterungsschutz eine Metallabdeckung.

Insgesamt kosten die Arbeiten an beiden Giebelseiten rund 40 000 Euro. Die monatelange Pause zwischen den beiden Bauabschnitten war dem Terminkalender geschuldet, wie Schwermann erklärt: „Aufgrund von verschiedenen Veranstaltungen, die im Fachwerk stattfanden und geplant waren, haben wir die Arbeiten gesplittet.“

Insgesamt drei Wochen nehmen die Arbeiten an der Ostseite des Fachwerks in Anspruch. „Ich glaube, dass wir das Zeitfenster gut einhalten können“, so die Architektin. Ende nächster Woche sollte alles fertig sein. Der Vorteil beim zweiten Bauabschnitt: Die Schäden ähneln denen auf der Westseite, die im Sommer des vergangenen Jahres behoben wurden. Schwermann: „Wir haben beim letzten Mal gesehen, was dahinter ist und können entsprechend die Arbeiten forcieren. Wir wussten, was uns erwartet, als wir die Verschalung abnahmen.“

Die Schäden und schadhaften Stellen wurden während einer der jährlich stattfindenden Begehungen des städtischen Immobilienamts entdeckt.

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