„De unwiese Naoberschop“
Über 3000 begeisterte Zuschauer

Münster-Nienberge -

Am Schluss der Komödie ist immer alles gut: Oma hat mit Hilfe ihres Enkels das Geschehen im Griff, der kleine Gauner und seine Frau suchen das Weite, drei ältere Ehepaare freuen sich auf die Fahrt nach Venedig – und rund 3000 Zuschauer waren begeistert von der Aufführung des Theaterstücks „De unwiese Naoberschop“ der Laienspielschar Nienberge. Jetzt fiel der Vorhang im Gasthof „Zur Post“ nach 15 Vorstellungen zum letzten Mal.

Dienstag, 04.04.2017, 00:04 Uhr

Am Schluss wird immer alles gut: In 15 Vorstellungen begeisterte die Laienspielschar Nienberge rund 3000 Zuschauer. Kein Wunder: Während der insgesamt 39 Proben waren die Schauspieler so engagiert, dass am Ende auf der Bühne alle wie am Schnürchen klappte. Jetzt heißt es ausspannen und sich auf die nächste Spielzeit freuen.
Am Schluss wird immer alles gut: In 15 Vorstellungen begeisterte die Laienspielschar Nienberge rund 3000 Zuschauer. Kein Wunder: Während der insgesamt 39 Proben waren die Schauspieler so engagiert, dass am Ende auf der Bühne alle wie am Schnürchen klappte. Jetzt heißt es ausspannen und sich auf die nächste Spielzeit freuen. Foto: sn/hko

Es wurde immer viel applaudiert und viel gelacht. „Sehr viel sogar,“ schmunzelt Berthold Schöning . Dabei war dem Vorsitzenden des Männerchors Cäcilia – der Chor ist Veranstalter des Theaterstücks – am Anfang der Vorbereitungen überhaupt nicht zum Lachen zumute. Die bisherige langjährige Spielleiterin Cäcilia Bothe gab die Leitung aus familiären Gründen ab, auch drei weitere Spieler (und zu Beginn der Proben noch ein weiterer) waren aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr dabei, der „Post“-Wirt hatte seinen Pachtvertrag nicht verlängert, also war die Frage zu klären, ob der Saal in der Gaststätte noch zur Verfügung stand.

Das Laienspiel-Team mit dem neuen Spielleiter Reinhard Menke reagierte professionell: „Jetzt erst recht“ so hieß die Devise. Die „Personalprobleme“ wurden gelöst, die Sache mit dem Saal ebenso und „39 Proben haben zu einem fantastischen Ergebnis geführt,“ sagt Bertold Schöning.

Ein paar Besonderheiten gab es schon. So hatte Emelie Bachmann alias Adelheid Korn noch nie Plattdeutsch gesprochen. Sie bekam Nachhilfe von ihren Großtanten. Ähnlich ging es Andre Große Brinkhaus, der den Umberto Ragazzi Massimo Paparazzi spielte. Seine Frau erteilte ihm Sprachunterricht.

Was kommt im nächsten Jahr auf die Bühne der Laienschauspieler? Darüber wird bald nachgedacht. Jetzt ist aber erst einmal Ausspannen angesagt.

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