„Initiative Ortskern Gievenbeck“
„Wir wollen zeigen, dass wir aktiv sind“

Münster-Gievenbeck -

Es geht ums Erscheinungsbild der Gievenbecker Zentrums: Dort engagieren sich die Mitglieder der „Initiative Ortskern Gievenbeck“, um das Erscheinungsbild des münsterischen Ortsteils proper und in Schuss zu halten.

Sonntag, 28.05.2017, 20:05 Uhr

Engagiert: Mitglieder der „Initiative Ortskern Gievenbeck“ sorgten in den vergangenen Tagen dafür, dass die Triebe an den Baumstämmen im Zentrum beseitigt wurden.
Engagiert: Mitglieder der „Initiative Ortskern Gievenbeck“ sorgten in den vergangenen Tagen dafür, dass die Triebe an den Baumstämmen im Zentrum beseitigt wurden.

Das Erscheinungsbild des Ortszentrums zu verbessern – das hat sich die „Initiative Ortskern Gievenbeck“ (IOG) vorgenommen. Und sie handelt entsprechend. Jüngstes Beispiel ist die Pflege der Bäume, zum Beispiel am Rüschhausweg sowie an der Kirche und an vielen anderen Straßen.

Dort wurden in der vergangenen Woche die Auswüchse an den Baumstämmen beseitigt, „damit die Bäume wieder wie Bäume und nicht wie Büsche aussehen“, sagt Verena Marx , Sprecherin der Initiative. Auch die Fläche um die Bäume herum wurde gesäubert und dabei viel Müll beseitigt.

Anlass der spontanen Aktion war ein Gespräch der Initiative mit Wolfram Goldbeck vom Grünflächenamt der Stadt, der vor einigen Wochen bei einem Rundgang durch den Ortskern praktische Tipps und Empfehlungen gegeben hatte. Einiges davon wurde jetzt in die Tat umgesetzt.

„Wir wollen zeigen, dass wir aktiv sind,“ betonte Verena Marx im Gespräch mit unserer Zeitung. Und das kommt offensichtlich gut an, denn die Arbeit an den Bäumen wurde viel beachtet und positiv kommentiert.

Vielleicht gelinge es ja durch solche Aktionen auch, weitere Interessierte zur Mitwirkung in der Initiative zu bewegen, heißt es von Seiten der IOG. Und wenn die Baumpflege auch dazu beitrage, dass Müll künftig nur noch in die dafür vorgesehenen Behältnisse entsorgt werde, dann sei das ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einem besseren Erscheinungsbildes des Ortsteils.

Viele Schritte sollen folgen, das betonen die Mitwirkenden. Und sie haben nach der Aktion gleich weitere Pläne gemacht – bei einem Eis, das die örtliche Eisdiele als kleinen Solidaritätsbeitrag spendierte.

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