Kunstausstellung im Haus Mariengrund
Bunt, tiefgründig, zeitlos

münster-gievenbeck -

Drei Nienberger Künstlerinnen stellen bis zum 7. September ihrer Werke unter dem Titel „Ein Jegliches hat seine Zeit“ in Gievenbeck aus.

Freitag, 09.06.2017, 18:06 Uhr

Stellten die Ausstellung „Ein Jegliches hat seine Zeit“ vor (v.l.): Ingeborg Reling, Schwester Juttamaria vom Haus Mariengrund, Elisabeth Wiemhöfer und Elisabeth Esser.
Stellten die Ausstellung „Ein Jegliches hat seine Zeit“ vor (v.l.): Ingeborg Reling, Schwester Juttamaria vom Haus Mariengrund, Elisabeth Wiemhöfer und Elisabeth Esser. Foto: ann

„Manchmal haben wir hier auch weiße, leere Wände“, bekannte Schwester Juttamaria, Leiterin von Haus Mariengrund zur Vernissage von drei Malerinnen aus der Nienberger Gruppe „Freie Künstler“. Umso mehr berühre sie daher die Kunst, die dann zuweilen im Haus ausgestellt werde. „Ein Jegliches hat seine Zeit“ – unter diesem Thema sind die ganz unterschiedlichen Arbeiten der Künstlerinnen Elisabeth Esser , Ingeborg Resing und Elisabeth Wiemhöfer noch bis zum 7. September am Nünningweg 133 zu sehen. Hans-Dieter Wiemhöfer stellte die Werke in einer kurzen Einführung vor.

Die Gruppe „Freie Künstler“ besteht aus zwölf Mitgliedern und existiert seit nunmehr 20 Jahren. Nicht alle der drei Künstlerinnen sind jedoch von Beginn an dabei.

Die abstrakten Farbkompositionen von Elisabeth Esser sind Öl- und Acrylbilder, die gleichermaßen durch experimentellen Zufall und bewusste, einfühlsame Gestaltung sowie Übermalung und Schichtung entstehen. Leuchtende, transparent wirkende Lichtreflexe in harmonischen Farbabtönungen lassen Raumwirkung entstehen und eröffnen dem Betrachter geheimnisvolle Sphären.

Ingeborg Resing arbeitet nicht nur mit Farben. Aus Sand, Spachtelmasse, Draht oder Stoff kreiert sie spannende, teilweise großformatige Kollagen mit pastösen, kräftig aufgetragenen Pinsel- und Spachtelstrichen und bearbeiteten, gekratzten Oberflächen. Elisabeth Wiemhöfer hat sich der Aquarell- und Acrylmalerei verschrieben, verfasst aber auch meditative Texte. „Traumreise“, der „Geheime Garten“, das „Band der Liebe“ sowie „Erinnerung“ sind gefühlsstarke Texte, die Tuschezeichnungen mit gegenständlichen Motiven ergänzen. Bild und Text sind eine künstlerische Einheit und werden in einem Rahmen präsentiert.

Zur Vernissage sprach Wiemhöfer ihre Gedichte, während alle Bilder der Ausstellung auf eine Leinwand projiziert wurden und die Besucher so auf unterschiedliche Weise für den Begriff und das Gefühl von Lebenszeit sensibilisiert wurden.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4915967?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F132%2F136%2F
Nachrichten-Ticker