Velo-Tag in Gievenbeck
Der Ritt auf dem Bonanza-Rad

Münster-Gievenbeck -

Das ist etwas ganz Neues: Ein großes Stadtteilfest, das ein Fortbewegungsmittel feiert: das Fahrrad. Am 23. September gibt es in Gievenbeck den „Velo-Tag“ mit vielen Aktionen, Attraktionen und natürlich ganz vielen Rädern zum Ausprobieren.

Donnerstag, 14.09.2017, 18:09 Uhr

Sie bereiten den „Velo-Tag“ vor (v.l.): Adelgund Schmitz, Yvonne Steier und Michael Sackermann.
Sie bereiten den „Velo-Tag“ vor (v.l.): Adelgund Schmitz, Yvonne Steier und Michael Sackermann. Foto: Siegmund Natschke

Ob die „Laufmaschine“ aus dem Jahr 1817 oder das sogenannte „Bonanza-Rad“, ein Kult-Gefährt aus den 70er-Jahren, es werden ganz einzigartige Zweirad-Erlebnisse garantiert sein.

Das Ganze veranstaltet das Wohnungsunternehmen „Sahle Wohnen“ mit vielen Partnern, wie etwa dem Fachwerk Gievenbeck oder dem Mehrgenerationenhaus und Mütterzentrum „MuM“. „Wir wollen auf Mobilitätskonzepte aufmerksam machen, und das Fahrrad ist ein Element davon“, erklärt Michael Sackermann von „Sahle Wohnen“. Da sei das 200-jährige Jubiläum des Fahrrads, das 2017 gefeiert wird, gerade recht gekommen. Vor allem stehe auch der Spaß im Vordergrund, denn auch Fahrradfahren bereite ja Vergnügen, ob die kurze Strecke innerhalb von Münster oder überregionale Touren.

Es gibt ganz verschiedene Fahrradtypen, für alle wird etwas dabei sein. Unbestrittenes Highlight ist das mobile Museum des Deutschen Fahrradmuseums aus Bad Brückenau, das beim „Velo-Tag“ zu Gast sein wird. Historische Räder gibt es zu besichtigen, und sie können auch ausprobiert werden.

Balancegefühl wird bei Hochrädern vonnöten sein, der Spaß steht bei flotten Flitzern aus der Neuzeit ganz hoch im Kurs. Darüber hin­aus werden viele Utensilien wie Klingeln, Hupen und Luftpumpen aus allen Epochen zu sehen sein.

Besondere Geschicklichkeitsräder stehen bereit, der Verein „Leezenkultur“ gibt einen Einblick in die Geschichte des Fahrrades in Münster. Das alles wird sich zwischen dem Toppheideplatz und dem Gescherweg zwischen 14 und 18 Uhr abspielen. Auf der Grünfläche sind außergewöhnliche Klanginstrumente des französischen Künstlers Etienne Favre aufgestellt. „Das ist ein Beitrag zur Entschleunigung“, so Adelgund Schmitz von „Sahle Wohnen“.

Für Spielmöglichkeiten und auch für die kulinarische Versorgung sorgen das MuM, das Familienzentrum Toppheide und das Fachwerk. Alle hätten selbstverständlich sofort zugesagt, erklärt Schmitz.

Infos zur Mobilität werden ebenso angeboten. Denn das Angenehme kann man auch mit dem Nützlichen verbinden. „Wenn wir den Impuls geben können, mehr das Rad zu benutzen, dann sind wir schon zufrieden“, so Sackermann. Außerdem sei der Tag eine gute Gelegenheit das Quertier vorzustellen, so Adelgund Schmitz: „Toppheideweg-Orientierung ist Stadtteil-Orientierung“. Und so seien Menschen nicht nur aus der Umgebung eingeladen, sondern aus ganz Gievenbeck und natürlich aus Münster.

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