40 Jahre Strickkreis
1904 Decken für den guten Zweck

Münster-Gievenbeck -

Hanne Humbach gründete im Jahr 1978 den Strickkreis als Arbeitskreis der katholischen Frauengemeinschaft (kfd) St. Michael. Der Strickkreis unterstützt mit seiner Arbeit seit 40 Jahren bedürftige Menschen in vielen Ländern der Dritten Welt.

Montag, 05.02.2018, 18:02 Uhr

Bedürftigen Menschen Wärme bringen: Seit 40 Jahren unterstützt der Strickkreis mit Gründerin Hanne Humbach (3.v.l.) und Sprecherin Kläre Bratzke (2.v.r.) die Arbeit der Schönstätter Marienschwestern.
Bedürftigen Menschen Wärme bringen: Seit 40 Jahren unterstützt der Strickkreis mit Gründerin Hanne Humbach (3.v.l.) und Sprecherin Kläre Bratzke (2.v.r.) die Arbeit der Schönstätter Marienschwestern. Foto: hko

Zwei Mal wöchentlich treffen sich die Frauen im Gemeindezentrum St. Michael, um gemeinsam zu stricken und zu häkeln. Das hört sich nach Freizeitgestaltung für ältere Damen an. Ist es auch – aber mit einer anspruchsvollen Aufgabe. Der „Strickkreis“ unterstützt mit seiner Arbeit seit 40 Jahren bedürftige Menschen in vielen Ländern der Dritten Welt.

1904 Decken wurden bisher gestrickt. Darauf ist die kleine Gemeinschaft mächtig stolz, das wurde jetzt beim Rückblick auf vier Jahrzehnte deutlich.

Hanne Humbach gründete im Jahr 1978 den Strickkreis als Arbeitskreis der katholischen Frauengemeinschaft (kfd) St. Michael . Sie baute Kontakte zu den Schönstätter Marienschwestern auf, die die Bildungsstätte Haus Mariengrund in Gievenbeck leiten.

Die Ordensgemeinschaft engagiert sich weltweit in der sozialen Arbeit. „Und dazu leistet der Strickkreis einen kleinen Beitrag,“ erläutert Kläre Bratzke , die Sprecherin des Kreises. Konkret bedeutet das: Die Frauen stricken zu Hause Quadrate in 20 Zentimetern Seitenlänge nach eigenen Ideen und Motiven.

Jeweils 35 Quadrate werden dann an den Strick-Nachmittagen im Gemeindezentrum zu einer Decke zusammengefügt (gestrickt oder gehäkelt) und zum „Haus Mariengrund“ gebracht. Von dort werden die „Gievenbecker Decken dann an Krankenhäuser und Kinderheime (überwiegend in Afrika) versendet, in denen die Schönstätter Marienschwestern tätig sind.

Die Decken geben Wärme in einem doppelten Sinn. Einmal ganz konkret bei kalten Temperaturen – und dann auch als Zeichen dafür, dass es Menschen gibt, die anderen helfen. „Dieser Gedanke zur Hilfe ist der Ursprung unseres Kreises,“ sagt Hanne Humbach. Die 85-jährige Gründerin erinnert sich, als sie von ihrer Idee zunächst drei weitere Frauen überzeugen konnte. Der Kreis wurde größer und es gab Unterstützung. „Gestrickt wird aus gespendeter Wolle“, freut sich Kläre Bratzke. Die jeweiligen Materialspenden kommen überwiegend aus dem privatem Bereich.

2000 Decken – diese Zahl ist das nächste Ziel. Dazu wird viel Wolle benötigt. Spenden können abgegeben werden bei Kläre Bratzke. Sie ist erreichbar unter ✆ 02 51 / 82 401).

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