Zukunftsspaziergang durch Gievenbeck
Potenziale im Stadtteil entdecken

Münster-Gievenbeck -

Beim Zukunftsspaziergang, der durch Gievenbeck führt, schauen sich geladene Vertreter örtlicher Vereine, Parteien oder Institutionen sowie Mitglieder der städtischen Verwaltung unter Leitung des Oberbürgermeisters Markus Lewe vor Ort diverse Projekte an.

Donnerstag, 15.03.2018, 18:26 Uhr

Die Oxford-Kaserne ist eines von fünf Zielen, die während des Zukunftsspaziergangs angesteuert werden.
Die Oxford-Kaserne ist eines von fünf Zielen, die während des Zukunftsspaziergangs angesteuert werden. Foto: kbö

Fünf Stationen, die verdeutlichen, wie sich ein Stadtteil entwickelt hat und deren Besuch vor allem aufzeigen soll, wie er gemeinsam weiter gestaltet werden kann: Das ist das Ziel des Zukunftsspaziergangs, der am morgigen Samstag durch Gievenbeck führt. Geladene Vertreter örtlicher Vereine, Parteien oder Institutionen sowie Mitglieder der städtischen Verwaltung unter Leitung des Oberbürgermeisters Markus Lewe schauen sich vor Ort diverse Projekte an.

Im Vorfeld zu diesem Spaziergang hatten die Initiatoren der Münster-Marketing-Aktion „Gutes Morgen Münster“ stadtweit dazu aufgerufen, sich mit Präsentationen von kleinen wie großen Projekten für die Ausrichtung einer der sechs Zukunftsspaziergänge in Münster zu bewerben. Insgesamt sechs Quartierbegehungen waren zu vergeben. Eine Jury entschied sich unter anderem für Gievenbeck.

Der nunmehr dritte Spaziergang am Samstag steht unter dem Titel „Wege, Verankerungen und Beziehungen – Gievenbeck als Ort der Integration“. Besucht werden Ziele im Auenviertel und Toppheide. „Der Stadtteil Gievenbeck will zeigen, wie Alt und Jung zusammen wohnen und die vielen Einrichtungen vor Ort das Zusammenleben stärken“, schreiben die Verantwortlichen von „Gutes Morgen Münster“.

Beim Stichwort „Zusammen wohnen“ rückt natürlich unweigerlich das neu zu entwickelnde Oxford-Quartier an der Roxeler Straße in den Blickpunkt. Auf diesem Areal sollen zahlreiche neue Wohneinheiten entstehen, die „neuen Nachbarn“ sollen sich schnellstmöglich integrieren können. Vorgestellt werden dort beispielsweise innovative Wohnformen und neues, genossenschaftliches Wohnen.

Das Thema „Bürgerbeteiligung“ steht beim Besuch des Rugby-Felds zwischen Borghorstweg und Asbeckweg auf der Agenda. Unter anderem soll an dieser Stelle die Schnittstelle zwischen Alt und Neu deutlich werden. Dritte Station das ist „La Vie“ an der Dieckmannstraße. Dort werden unter anderem die Themen „Wohnen, Verkehr, Versorgung“ oder „Barrierefreiheit“ eine entscheidende Rolle spielen.

Wie geförderter Wohnungsbau und Inklusion vor Ort umgesetzt werden, sollen Beispiele am Toppheideplatz zeigen. Der Abschluss mit anschließender Diskussion ist im Mehrgenerationenhaus und Mütterzentrum (MuM) am Gescherweg vorgesehen. Dort geht es unter anderem um „Orte der Begegnung“ oder „Partizipative Quartiersentwicklung“.

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