Zukunft der ehemaligen Wartburg-Hauptschule
Gefordert: Wohnen, Handel, Kita

Münster-Gievenbeck -

Wohnen, Kindertagesstätte, Einzelhandel und Dienstleistung – so soll die Zukunft der ehemaligen Wartburg-Hauptschule und ihrer weitläufigen Flächen aussehen.

Donnerstag, 22.03.2018, 17:58 Uhr aktualisiert: 23.03.2018, 16:34 Uhr
Für das Areal der ehemaligen Wartburg-Hauptschule am Coesfelder Kreuz sucht die Stadt in einem zweistufigen Auswahlverfahren Investoren
Für das Areal der ehemaligen Wartburg-Hauptschule am Coesfelder Kreuz sucht die Stadt in einem zweistufigen Auswahlverfahren Investoren Foto: kbö

Für die ehemalige Wartburgschule eröffnen sich neue Perspektiven: Wohnen, Kindertagesstätte, Einzelhandel und Dienstleistung – so soll laut einer Pressemitteilung der Stadt Münster die Zukunft des denkmalgeschützten Gebäudes und seiner weitläufigen Flächen aussehen.

Für das gut 12 000 Quadratmeter große Areal am Coesfelder Kreuz sucht die Stadt in einem zweistufigen Auswahlverfahren Investoren. Das hat der Rat in seiner März-Sitzung beschlossen. Bis Juni bleibt Interessenten Zeit, ein Nutzungskonzept zu entwickeln, das eine „Entwicklung von Qualität“ verspricht.

Bauen im Bestand, aber auch Erweiterungen oder Neubauten auf einem Teil des ehemaligen Pausenhofes sind möglich, „so lange sie die denkmalgeschützte Architektur des Ensembles aus den 1960er-Jahren nicht stören“, so die Vorgabe.

Gewünscht an dieser exponierten Lage im Universitäts- und  Wissenschaftsviertel ist ein durchaus anspruchsvoller Nutzungsmix. „Leben und Spielen in der ehemaligen Wartburgschule“ ist das Exposé für potenzielle Investoren überschrieben.

Es gibt einige Planungsaufgaben, wie beispielsweise das Wohnen: Ausdrücklich verknüpft das städtische Amt für Immobilienmanagement das Vergabeverfahren mit der Schaffung von Wohnraum an besagtem Standort. „Willkommen sind vor allem  Nutzungskonzepte, die öffentlich geförderten Mietwohnraum vorsehen“, schreibt die Stadt.

Zu den Vergabekriterien gehört auch die Berücksichtigung einer Kita: Aufgrund der hohen Nachfrage nach Betreuungsplätzen soll eine Acht-Gruppen-Anlage in den Komplex integriert werden. Zusätzlich genießt eine  Großtagespflege auf 100 Quadratmetern Priorität.

Planungsaufgabe Einzelhandel: Vorstellbar sind nach Auffassung der Stadt neue Nahversorgungsangebote, die im Einklang mit dem Einzelhandelskonzept die Bedarfslücken im Stadtteil schließen würden. Dafür würde sich etwa die ehemalige Turnhalle anbieten. Aber auch Dienstleistungen und Büroräume sind an diesem früheren Schulstandort zwischen Stadtmitte, Sentrup und Gievenbeck denkbar.

Die Wartburgschule wird seit 2012 nicht mehr für Schulzwecke genutzt. Sie entstand in den 1960er-Jahren. „Ein großzügiges Raumangebot, weitflächige Grün- und Pausenanlagen und viel Licht prägten diesen neuen Schultyp der Nachkriegszeit“, so die Stadt. Seit 2009 sind die Gebäudekomplexe in die Denkmalliste eingetragen.  Noch bis Ende 2019 wird ein Gebäudeflügel von einer Kita genutzt.

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