Neues Praxisprojekt
MuM kooperiert mit Fachhochschule

Münster-Gievenbeck -

In einer Kooperation zwischen dem Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule Münster und dem MuM (Mehrgenerationenhaus und Mütterzentrum) startet erstmalig ein intergeneratives Praxisprojekt. Dieses wird von den Studierenden über den Zeitraum von zwei Semestern durchgeführt.

Dienstag, 10.04.2018, 18:04 Uhr

Studierende der münsterischen Fachhochschule nehmen in Kooperation mit dem MuM an einem intergenerativen Praxisprojekt teil.
Studierende der münsterischen Fachhochschule nehmen in Kooperation mit dem MuM an einem intergenerativen Praxisprojekt teil. Foto: MuM

„Im Studium der Sozialen Arbeit kommen die intergenerative Arbeit, das Projektmanagement und die Öffentlichkeitsarbeit zu kurz. Um zukünftige Sozialarbeiter dafür zu sensibilisieren und auszubilden, kam mir die Idee, ein Praxisprojekt ins Leben zu rufen, das diese Schwerpunkte lehrt und gleichzeitig mit der Praxis verknüpft“, so Janina Enning , pädagogische Leiterin des Mehrgenerationenhauses und verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit.

Im Rahmen des Praxisprojekts planen die Studierenden in drei Kleingruppen Angebote, die im Verlauf der Zusammenarbeit mit dem MuM durchgeführt werden. So sind eine kulinarische Weltreise inklusive der Erstellung eines Kochbuchs, der Bau eines mobilen Kräuterbeetes und Kräuterköpfen für Jung und Alt sowie kreative Gestaltungsnachmittage (Arbeiten mit Gips, Handarbeiten), zu denen Großeltern gemeinsam mit ihren Enkelkindern eingeladen sind, geplant.

Damit ein reibungsloser Ablauf der Angebote gewährleistet ist, werden die Studierenden zunächst in den Bereichen der intergenerativen Arbeit, Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit, Projektmanagement und in der Sponsoren-Akquise geschult und begleitet. „Die gelernte Theorie ist nicht der einzige Mehrwert für die Studierenden“, sagt Janina Enning. Auch die Praxis und die sozialen Komponenten spielten eine wichtige Rolle.

Nachdem im Rahmen einer Blockwoche die Theorie erlernt und die Projekte geplant wurden, werden in einem nächsten Schritt die Konzepte in der Praxis umgesetzt. Die Studierenden veröffentlichen ihre Pressemitteilungen, besuchen Einrichtungen, um Menschen zu erreichen und setzen ihr Angebot um. Auf dem Weg von der Idee hin zur Umsetzung sind viele Schritte zu beachten.

Janina Enning: „Die Kooperation ist ein wichtiger Baustein für eine gute Ausbildung in Bereichen der Sozialen Arbeit, die sonst eher weniger beachtet werden.“

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