Aktionstag im Oxford-Areal
Blumenschmuck auf dem Kasernenhof

Münster-Gievenbeck -

Jede menge ,los war auf dem Gelände der ehemaligen Oxford-Kaserne: Das Integrationsforum Münster (IFM), die Stadt Münster und die Flüchtlingshilfe Gievenbeck / Sentrup hatten zu einem Aktionstag eingeladen.

Montag, 16.04.2018, 19:04 Uhr

Hier soll es nachhaltig wachsen: Flüchtlinge und ehrenamtliche Helfer beim Aktionstag in der Oxfordkaserne an der Roxeler Straße.
Hier soll es nachhaltig wachsen: Flüchtlinge und ehrenamtliche Helfer beim Aktionstag in der Oxfordkaserne an der Roxeler Straße. Foto: ann

Auf selbst gebauten Hochbeeten wurde Petersilie angepflanzt, aztekisches Süßkraut, Sauerampfer und Orangenminze. Als Beeteinrahmung kleine Buchsbaumpflänzchen – wie es in einem Bauerngarten im Münsterland Brauch ist. Dort sollen sich feine Wurzeln bilden. Fast ein wenig symbolisch mutete diese Tätigkeit der Flüchtlinge und ehrenamtlichen Helfer in der Oxford-Kaserne an.

Das Integrationsforum Münster (IFM), die Stadt Münster und die Flüchtlingshilfe Gievenbeck / Sentrup hatten zu einem Aktionstag eingeladen. Der Hintergrund: In den vergangenen Monaten ist die Internationale Fahrradwerkstatt aus dem zu klein gewordenen Quartier am Muckermannweg in die Oxford-Kaserne gezogen, in unmittelbare Nachbarschaft zum Sozialamt, Jobcenter und Integration-Point. Nun sollte die Kasernen-Atmosphäre wohnlicher und lebensnäher gestaltet werden.

Die Polizei bot einen Fahrrad-Parcours an, bei dem auf sportlich-motivierende Weise das Richtung-Halten, Einhand-Fahren sowie sicheres Bremsen und Lenken trainiert werden konnten. „Wir hoffen, dass wir diesen Parcours hier dauerhaft installieren können“, sagte Kerstin Hagemann von der Verkehrssicherheitsberatung.

Inlineskating konnte mit Mitgliedern der Fachhochschule ausprobiert werden. Omar Ayobi, Mitarbeiter der Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM) hat in Münster an der Fachhochschule Kinderbuchillustration und Fotografie studiert. Bei seinem selbst entworfenen Projekt zur Mülltrennung konnte jeder spielerisch-anschaulich an einer Magnettafel üben.

Natürlich wurde auch in der Internationalen Fahrradwerkstatt fleißig geschraubt. „Integration geht nicht über die Masse, sondern über viele kleine Kontakte, die Schritt für Schritt entstehen“, davon ist Bernd Brixius mit seinen engagierten Helfern vom Integrationsforum und den motivierten Kooperationspartnern überzeugt.

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